Institute des Fachbereichs Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB)

Wissenschaft-Praxis-Transfer im IBEB – Der Sinn und Unsinn von Qualitätsmanagement (QM) im Fokus

  • Quelle: IBEB

  • Quelle: IBEB, Referentin Melanie Schmid

  • Quelle: IBEB, Referent Prof. Dr. Ralf Haderlein

  • Quelle: IBEB

KOBLENZ. Der Einladung, sich mit dem Sinn und Unsinn von QM auseinanderzusetzen und den Blick für das Wesentliche zu schärfen, sind mehr als 70 Fachkräfte und Verantwortliche aus verschiedenen Ebenen der Kindertagesbetreuung am 22.05.2019 ins Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) an der Hochschule Koblenz gefolgt.

Unter diesem provokanten Titel wurde schnell deutlich, dass es wichtig ist, Qualität als einen dialogischen Begriff zu verstehen. Darüber hinaus spielt die Haltung eine elementare Rolle und sollte als notwendiges Element einbezogen werden.

Pressemitteilung Wissenschaft-Praxis-Transfer am 22.05.2019

QiD-Kooperationstreffen

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Im Anschluss an den Wissenschaft-Praxis-Transfer haben sich im Rahmen des jährlichen QiD-Kooperationstreffens aus ganz Rheinland-Pfalz Vertreter*innen aus Kreis-/Stadtverwaltungen sowie kommunaler und freier Trägerschaften im IBEB ausgetauscht. Die Vertreter*innen sind in ihrer Region für die Koordination und Verstetigung von QiD verantwortlich und bilden damit eine wesentliche Schnittstelle zwischen dem IBEB und der nachhaltigen Arbeit mit dem QiD-Ansatz in der jeweiligen Region. Im Mittelpunkt des Austausches stand zum einen das Arbeitsfeld der Kita-Sozialarbeit, vorgestellt von Britta Hanstein (Elternstützpunkt, VG Weißenthurm) und Sven Normann (Trägervertreter und Fachberater, Verbandsgemeinde Weißenthurm). Zum anderen wurde die Gestaltung regionaler Angebote rege diskutiert. Diese regionalen Angebote stellen - als Plattform für den einrichtungsübergreifenden fachlichen Austausch über die eigene Qualität vor Ort - eine Voraussetzung für die Folgezertifizierung im Ansatz Qualitätsentwicklung im Diskurs dar.

Wir sitzen alle in einem Boot – Fachtagung von IBEB und Bildungsministerium auf dem Rhein zum Thema Inklusion

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Koblenz/Mainz. Zur Fachtagung „Wir sitzen alle in einem Boot – Kindertagesbetreuung: In Vielfalt stark werden“ haben das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) der Hochschule Koblenz und das rheinland-pfälzische Bildungsministerium auf den Rhein eingeladen. Der Einladung sind 150 Fachkräfte und Verantwortliche aus allen Ebenen der Kindertagesbetreuung auf das Schiff „Confluentia“ gefolgt.

Pressemitteilung zur Fachtagung „Wir sitzen alle in einem Boot – Kindertagesbetreuung: In Vielfalt stark werden"

Von guter Förderung in der Kita profitieren benachteiligte Kinder am meisten!

  • Quelle: IBEB

DANNSTADT. Unter der Fragestellung: „Arme Kinder: Kann frühe Bildung eine gleichberechtigte Teilhabe schaffen?“ tauschten sich rund 20 Teilnehmer*innen im Rahmen des IBEB-Diskursforums in den Räumlichkeiten der protestantischen Kirchengemeinde Dannstadt aus und nutzen die Möglichkeit des fachlichen Diskurses. Die Akteur*innen setzten sich aus den Bereichen der Kita, der Träger, der Fachberatung, des Ministeriums für Bildung, der DKJS sowie dem ISS zusammen. Deutlich wurde, dass eine gleichberechtigte Teilhabe armer Kinder lediglich durch eine gesamtgesellschaftliche Bearbeitung geschaffen werden kann. Die Kita kann hierbei unterstützend tätig werden und im Rahmen guter Förderung einen Beitrag leisten. Die gesamte Pressemitteilung zum IBEB-Diskursforums können Sie hier einsehen.

Experte hält Kita-Novelle für ausbaufähig

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Koblenz/Mainz (dpa/lrs) - Der Entwurf für das neue Kita-Gesetz in Rheinland-Pfalz hat nach Einschätzung eines Bildungsexperten von der Hochschule Koblenz noch einige Schwächen. «Das ist ein guter Start, aber der ist durchaus ausbaufähig», sagte Prof. Armin Schneider am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Im Vergleich zum ersten Minister-Entwurf sei die vom Kabinett der regierenden Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen am Dienstag verabschiedete Fassung jedoch um einiges besser. Als positive Beispiele nannte der Sozialwissenschaftler die Dynamisierung der Finanzmittel für das Personal sowie das 13,5 Millionen Euro umfassende Sonderprogramm für Kita-Küchen. Die für die Leitungen der Kitas vorgesehenen Stundenzahlen dagegen seien zwar lobenswert, aber zu gering. Und: «Man kann momentan noch nicht genau sagen, wie der tatsächliche Betreuungsschlüssel (Fachkraft zu Kind) ist.»

Mit freundlicher Genehmigung der dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH

Bildungsfrühstück: Multiprofessionelles Arbeiten in Kitas – Welche Kita-Teams brauchen wir in Zukunft?

Wie kommt es, dass ca. 35 Akteurinnen und Akteure aus dem Bereich der frühen Bildung, Betreuung und Erziehung in Rheinland-Pfalz gemeinsam frühstücken und dabei darüber diskutieren, wie multiprofessionelles Arbeiten in Kita-Teams gelingen kann? Sie alle waren beim zweiten Bildungsfrühstück der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS), dass dieses Mal gemeinsam mit dem Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) in Koblenz durchgeführt wurde. Auch das Bildungsministerium nahm als Kooperationspartner an der Veranstaltung teil.

Weitere Informationen finden Sie in der Pressemitteilung sowie unter www.dkjs.de/stiftung/dkjs-regional/rheinland-pfalz/

Jährliches Treffen von Kindheitsinstituten – in diesem Jahr in München

Das Thema Digitalisierung gewinnt zunehmend an Bedeutung im Feld der Kindertagesbetreuung, dies zeigte sich deutlich während des Austausches von Vertreter*innen verschiedener Institute aus ganz Deutschland im März 2019. Dazu gehören das Staatsinstitut für Frühpädagogik (IFP) aus München, das niedersächsische Institut für frühkindliche Bildung und Erziehung (nifbe) mit Sitz in Osnabrück, das Kompetenzzentrum Frühe Bildung (KFB) aus Stendal, das Deutsche Jugendinstitut (DJI) aus München sowie das Koblenzer Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB).

Aktuell stellen der zunehmende Fachkräftebedarf und die gleichzeitig steigenden Anforderungen einer qualitativ hochwertigen Erziehung, Bildung und Betreuung in Kindertageseinrichtungen in den unterschiedlichen Regionen wesentliche Herausforderungen für die Praxis dar. Im gemeinsamen Austausch wurde deutlich, dass diese Themen die Arbeit aller Institute bewegen. Mit Forschungsprojekten und Veranstaltungsformaten sowie Qualifizierungs-maßnahmen unterstützen sie die Praxis. Die weiteren Entwicklungen dieser und neuer Themen werden Bestandteile des fünften Institutetreffen in Stendal im Frühjahr 2020 sein.