Institute des Fachbereichs Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB)

Ein kritischer Diskurs zum neuen KiTa-Zukunftsgesetz in Rheinland-Pfalz beim V. KiTa-Kongress des IBEB an der Hochschule Koblenz

  • v.l.n.r.: Moderatorin Inge Michels, Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Prof. Dr. Anette Kniephoff-Knebel, Staatsministerin Dr. Stefanie Hubig, Prof. Dr. Armin Schneider. (Quelle: IBEB/Frey)

  • Quelle: IBEB/Frey

  • Prof. Dr. Stefan Sell während seines lebendigen und pointierten Vortrags zu den Themen Finanzierung und Personalbemessung. (Quelle: IBEB/Frey)

320 Teilnehmer*innen aus Arbeitsfeldern der Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege haben am V. KiTa-Kongress an der Hochschule Koblenz teilgenommen. Dazu eingeladen hatten das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) und das rheinland-pfälzische Bildungsministerium. Die anwesenden Fach- und Leitungskräfte, Vertreterinnen und Vertreter von Trägern, Gewerkschaften, Fachschulen, der Wissenschaft und sonstiger Organisationen und auch aus der Elternschaft nahmen die Gelegenheit gerne wahr, unter dem Motto „Zwischen Umbruch und Aufbruch“ mit der rheinland-pfälzischen Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig über das kürzlich vom Landtag beschlossene KiTa-Zukunftsgesetz zu diskutieren.

Pressemitteilung V. KiTa-Kongress

Weitere Impressionen sowie Inhalte finden Sie auf unserer Seite zum V. KiTa-Kongress

Studie zur Nutzung von digitalen Medien und E-Learning in den Kitas an Ministerin Dr. Stefanie Hubig überreicht

  • Quelle: IBEB/Frey

Im Rahmen einer Onlinebefragung als Pre-Analyse zum Projekt Digitale Kompetenzen stärken – Qualitätsentwicklung im Diskurs verstetigen: wie pädagogische Fach- und Führungskräfte die Digitalisierung für sich nutzen und gestalten können. (QiD - Digitale Kompetenzen) wurden pädagogischen Fachkräfte und Leitungen aus Rheinland-Pfalz zur Nutzung von digitalen Medien und E-Learning in den Kitas befragt.

Prof. Dr. Armin Schneider (Projektleiter) sowie Melanie Schmid (wissenschaftliche Projektmitarbeiterin) überreichten die Studie im Rahmen des V. KiTa-Kongresses an Ministerin Dr. Stefanie Hubig.

Dokumentation | Fachtag: Wir sitzen alle in einem Boot – In Vielfalt stark werden

Die Dokumentation der regen und zielorientierten Diskussionen der Referent*innen, Impulsgeber*innen und Teilnehmer*innen des Fachtags vom 6. Mai 2019 - Wir sitzen alle einem Boot – In Vielfalt stark werden - steht nun allen am Thema Vielfalt Interessierten als PDF zum kostenfreien Download zur verfügung.

Dokumentation | Fachtag: Wir sitzen alle in einem Boot – In Vielfalt stark werden

IBEB unterwegs zu Besuch in der Kindertagesbetreuung „Löwenzahn“ in Mendig

  • Quelle: IBEB

  • Quelle: IBEB

Das Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB) besuchte im Rahmen des Formates „IBEB unterwegs“, in Begleitung des Maskottchens Ebbi, Jutta Neideck in ihrer Kindertagesbetreuung „Löwenzahn“ in Mendig. Neben den Besuchen in Kindertages-einrichtungen tauscht sich das IBEB ebenso mit der Kindertagespflege aus.

Pressemitteilung: IBEB unterwegs bei der Kidertagespflege von Jutta Neideck

Marina Swat zur Doktorin der Philosophie promoviert

Die wissenschaftliche Mitarbeiterin des Instituts für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit Rheinland-Pfalz (IBEB) im Fachbereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz, Marina Swat, wurde an der Universität Trier mit dem Thema „Mit viel Spaß in Extrawürste beißen – Eine lebensweltliche Ethnografie über jugendliche Leistungssportler*innen“ mit der Note „magna cum laude“ zur Doktorin der Philosophie promoviert.

Die Dissertation von Frau Swat ist eine ethnographisch angelegte Studie über jugendliche Leistungssportler*innen, in der sie die sozialpädagogische Theorie der Lebensbewältigung nutzt, um die Handlungsfähigkeit dieser jungen Menschen differenziert zu analysieren. Ausgangspunkt der Dissertation ist die Beobachtung, dass die sportlichen Karrieren der Jugendlichen entweder als besonders ‚wertvolle‘ Ressource im Lebenslauf betrachtet wird, die auch positive Effekte im Hinblick auf das Leben nach dem Leistungssport hat oder als Risiko für deren Lebenslauf, weil damit eine umfassende Orientierung am Leistungssport einhergeht und andere Teilbereiche des Lebenslaufs (z.B. Bildung) nachrangig werden. Beide normativ aufgeladenen Positionen vernachlässigen in diesem Kontext jedoch die Jugendlichen als Akteur*innen. Dies hängt damit zusammen, dass der Leistungssport als besonders wirkungsmächtig und dominante ‚Lebens-Welt‘ betrachtet wird, in der die Lebenswelt der Jugendlichen gleichsam vollständig aufgesogen wird. Gegen diese theoretisch wie empirische verkürzenden Zugänge bietet die Studie eine empirisch differenzierte, die Handlungsfähigkeit der jugendlichen Athleten rekonstruierende Analyse, die in ihrem Ergebnis Spannungsmomente und Herausforderungen ebenso deutlich werden lässt wie die Gestaltungsspielräume, die sich in dieser Lebens-Welt ergeben.

Prof. Dr. Armin Schneider, Direktor des IBEB, und Ulrike Pohlmann, Geschäftsführerin des IBEB, beglückwünschten im Rahmen einer Feierstunde Marina Swat und brachten ihre Freude zum Ausdruck, dass mit der Promotion auch das IBEB eine weitere renommierte Forscherin im Team hat. Frau Swat ist im 2016 gegründeten IBEB als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Weiterentwicklung des Ansatzes „Qualitätsentwicklung im Diskurs - In Vielfalt stark werden“ beteiligt.

Verleihung weiterer QiD-Zertifikate im Rhein-Lahn Kreis

Am 25. Juni 2019 wurde - nach den im Jahr 2018 vier zertifizierten Kindertageseinrichtungen - vier weiteren Kindertageseinrichtungen des Rhein-Lahn-Kreises das Zertifikat Qualitätsentwicklung im Diskurs (QiD) verliehen. Vor der Zertifikatsübergabe berichtete Dr. Andy Schieler (wissenschaftlicher Mitarbeiter, IBEB) über aktuelle Entwicklungen des QiD-Ansatzes. Anschließend stellten alle Tandems (Kita-Leitung und pädagogische Mitarbeiterin) der Regionalgruppe sehr anschaulich und für alle nachvollziehbar ihren QiD-Prozess einschließlich eines Videos vor. Mit dabei waren neben den stolzen Trägervertretern der Kitas auch Beate Mies, Leiterin des Jugendamtes der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn Kreises, sowie Ruth Carl, Leiterin Soziale Dienste der Kreisverwaltung des Rhein-Lahn Kreises. Beide zeigten sich beeindruckt darüber, welche Entwicklungen ganz konkret in den Kita-Teams stattfinden und wie kreativ auch Eltern und Kinder in den Prozessen beteiligt werden. Besonders beeindruckend ist der Zusammenhalt zwischen den Tandems der Regionalgruppe, die auch weiterhin in regelmäßigen Treffen im fachlichen Austausch bleiben wollen. Derzeit befinden sich weitere fünf Kindertageseinrichtungen des Rhein-Lahn-Kreises inmitten der Prozessbegleitung von Qualitätsentwicklung im Diskurs.