Technomathematik Schwerpunkte

Sie interessieren sich für technische Zusammenhänge und Anwendungen und haben Spaß und Interesse an der Mathematik?
Dann könnte der Studiengang Technomathematik genau das Richtige für Sie sein. Am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz finden Sie einen sehr flexiblen Studiengang mit Wahlmöglichkeiten für verschiedene Schwerpunkte. Wir vermitteln fundierte mathematische und informationstechnische Kenntnisse und kombinieren diese mit ausgewählten hochaktuellen Anwendungsthemen u.a. in den Bereichen

•    Physikalische Technik
•    Bild- und Signalverarbeitung
•    Robotik

Wenn Sie Technomathematik studieren, belegen Sie dieselben mathematischen Grundlagenfächer wie beim Studium der Bio- oder Wirtschaftmathematik. Daneben können Sie aus einem großen Repertoire Ihres gewünschten Anwendungsbereichs Veranstaltungen wie etwa Bildverarbeitung, Digitaltechnik oder Robotik belegen. Wir verfügen über eine ausgezeichnete Laborausstattung (CT, MRT, Ultraschall, Robotik etc.), die gemeinsam mit Studierenden der Medizin- oder Lasertechnik genutzt werden kann.

Die Technomathematik (oder Technische Mathematik) ist ein moderner mathematischer Studiengang, der aufbauend auf der angewandten Mathematik einen zusätzlichen technisch-naturwissenschaftlichen Schwerpunkt setzt. Neben der Theorie und dem grundlegenden mathematischen Verständnis sollen damit auch Einblicke in Anwendungsgebiete der Mathematik und in das Lösen ihrer komplexen Problemstellungen mit Hilfe wissenschaftlicher Methoden gegeben werden. 

Prototypen neuartiger Produkte herzustellen und zu testen kann sehr kostspielig und aufwendig sein. Ebenso kann das Experimentieren mit komplexen technischen oder physikalischen Systemen (Wetter, Autobahnnetz, Beatmungsgerät, ...) unmöglich oder unbezahlbar sein. Die Funktion eines Produkts zu kennen, bevor überhaupt ein Prototyp erstellt worden ist oder das Verhalten eines Systems vorhersagen zu können, wäre also sehr vorteilhaft und würde viele Kosten einsparen. Die Antwort dafür liegt häufig in der Analyse des Produkts oder Systems und in der anschließenden Simulation durch den Computer.

Für diese Simulation muss zunächst die Physik der Problemstellung in ein mathematisches Modell (Gleichungssysteme) überführt werden, das einerseits so einfach ist, dass es mit vertretbaren Aufwand gelöst werden kann, andererseits aber die Realität gut wiedergibt.

Die Modellierung, die Simulation und die Visualisierung der Ergebnisse gehören zu den Aufgaben der Technomathematik. Hier gibt es einige Anwendungsbeispiele zu sehen.