Duale Studiengänge News & Events

Aktuelle Meldungen, Events und mehr ... rund um's duale Studium an der Hochschule Koblenz


Hochschule Koblenz vergibt zum zweiten Mal exklusives Auslandsstipendium für dual Studierende

  • Übergabe Stipendium Prof. Dr. Braun an Studentin Saskia Münch

    Prof. Dr. Daniela Braun übergibt das Auslandsstipendium an Studentin Saskia Münch. (Foto: Hochschule Koblenz/Lisek)

Studium, Praxis und Auslandsaufenthalt vereinen? An der Hochschule Koblenz kein Problem. Im dualen Studium wird das klassische Hochschulstudium mit verschiedenen Anteilen berufspraktischer Phasen kombiniert. Die Hochschule bietet das besonders praxisnahe Modell in derzeit 14 dualen Studiengängen in Kooperation mit mehr als 300 regionalen und überregionalen Partnern an. Im Rahmen des Projekts „Dual trifft International“ wurde nun zum zweiten Mal ein exklusives Auslandsstipendium vergeben, das diesmal die dual Studierende Saskia Münch vom Remagener RheinAhrCampus erhielt.

Das Koblenzer Hochschulprojekt „Dual trifft International“ fördert über eine Laufzeit von zwei Jahren eine Internationalisierung des dualen Studiums, baut Informations- und Beratungsangebote aus, stärkt die internationalen Netzwerke der Hochschule, schafft ein neues, englischsprachiges Online-Lehrangebot und vergibt exklusive Auslandsstipendien an dual Studierende. „Durch die enge Verzahnung von Theorie und Praxis sind Auslandsaufenthalte im dualen Studium schwieriger zu realisieren. Daher freuen wir uns umso mehr über diese Möglichkeit“, betont Prof. Dr. Daniela Braun, Projektleiterin und Vizepräsidentin für Lehre und Diversity an der Hochschule Koblenz. Das Projekt wird durch Mittel des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert.

Studentin Saskia Münch erhielt nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde ein Stipendium für einen fünfmonatigen Studienaufenthalt an der University of the Sunshine Coast in Australien. Sie studiert am RheinAhrCampus in Remagen im dualen Studiengang Sportmanagement. Ihr Praxispartner, der Landessportbund NRW, unterstützt ihr Vorhaben. „In diesen Zeiten ist es besonders bemerkenswert, wenn Studierende so viel Mut und Resilienz aufbringen und sich auf einen Auslandsaufenthalt vorbereiten. Saskia Münch ist eine von vielen, deren gesamtes Studium geprägt war von Lockdowns, Distanzlehre und digitalen Formaten. Die Hochschule Koblenz baut derzeit ihre digitale Infrastruktur weiter aus und ist fit für die Zukunft, aber insbesondere die Studienangebote im dualen Studium leben vom Praxiseinsatz vor Ort“, erklärt Daniela Braun.

Saskia Münch hat sich an der Partnerhochschule in ein spezielles Programm eingeschrieben, nach dessen Abschluss sie ein australisches Diplom erlangen wird. Als Sportmanagement-Studentin freut sie sich ganz besonders auf das australische Schwimmteam der Universität, wo sie ihre sportlichen Ambitionen weiter ausbauen kann.

Das Projekt „Dual trifft International“ läuft bis Ende des Jahres. Noch bis zum 1. März 2022 können sich dual Studierende auf eines der exklusiven Stipendien bewerben. Die Förderung kann flexibel und bedarfsgerecht eingesetzt und für verschiedene Formate von Auslandsaufenthalten wie Studiensemester, Praxisaufenthalte, Abschlussarbeiten oder Kurzaufenthalte genutzt werden.

Weiterführende Informationen und Ansprechpartner*innen können unter
www.hs-koblenz.de/dual-international abgerufen werden.

 


Dual trifft International: Delegation der German Jordanian University besucht Hochschule Koblenz

  • Dual trifft International: Delegation der German Jordanian University besucht Hochschule Koblenz

    Im Anschluss an das erfolgreiche Treffen (v.l.n.r.): Annika Becker, Rita Beginen, Dr. Isabelle Chwalka, Dr. Maram Tawil, Prof. Dr. Laubach, Simone Wichterich und Anne Quander. (Foto: Hochschule Koblenz/Lisek)

Das duale Studium an der Hochschule Koblenz weckt internationales Interesse: Während eines Delegationsbesuchs der German Jordanian University (GJU) tauschten sich Vertreterinnen und Vertreter der Partnerhochschule aus Amman/Jordanien mit Mitarbeitenden und Lehrenden der Hochschule Koblenz bilateral aus. Die Dekanin des Fachbereichs Architektur der GJU, Frau Dr. Maram Tawil, interessierte sich hierbei besonders für den dualen Studiengang Bauingenieurwesen.

Organisiert wurde der Austausch durch das Team des Projekts „Dual trifft International“, das durch Mittel des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) finanziert wird. Das hochschulweite Projekt fördert eine Internationalisierung der dualen Studiengänge, unterstützt unter anderem dual Studierende bei Auslandsaufenthalten und baut die internationalen Netzwerke der Hochschule in Wirtschaft und Wissenschaft aus.

Die German Jordanian University in Amman bietet ihren Studierenden aktuell fünf duale Studiengänge an, ein sechster dualer Studiengang im Fachbereich Architektur mit Anteilen aus dem Bauingenieurwesen ist in Planung.  In diesem Zuge organisierte das Team von „Dual trifft International“ ein Netzwerktreffen mit Prof. Dr. Andreas Laubach, Studiengangsleiter des Studienganges B. Eng. Bauingenieurwesen dual an der Hochschule Koblenz, Annika Becker, ehemalige Studierende des dualen Studiengangs, Dr. Isabelle Chwalka, Koordinatorin für duale Studiengänge sowie mit Anne Quander, Leiterin des International Office.

Zentrales Thema des Austauschs war die Struktur der dualen Studiengänge sowie die enge Verzahnung mit den jeweiligen Kooperationspartnern an der Hochschule. Prof. Andreas Laubach stellte den Ablauf sowie die Inhalte des Studiengangs dar, während Annika Becker im Anschluss von ihrer Zeit als duale Studentin und ihren persönlichen Erfahrungen berichtete. Die jordanische Dekanin Dr. Maram Tawil zeigte sich von der engen und langjährigen Partnerschaft der Hochschule Koblenz mit den Kooperationspartnern begeistert, ebenso wie von der intensiven Zusammenarbeit mit den Kammern – eine Zusammenarbeit, die sich in Jordanien gerade im Aufbau befindet.

„Netzwerke mit nationalen und internationalen Partnern im dualen Studium auf- und ausbauen, sowie die Sichtbarkeit des dualen Studiums im Ausland zu erhöhen sind nur zwei der Zielsetzungen des Projektes ‚Dual trifft International‘“, betonte Simone Wichterich, Projektmitarbeiterin. Auch die Bedarfsermittlung bei den Fachbereichen, Studierenden, Kooperationspartnern sowie internationalen Partnern durch quantitative und qualitative Befragungen, die Informationsbereitstellung zum Themenbereich Internationalisierung im dualen Studium und der Ausbau des Lehrangebots im Bereich Interkulturelle Kompetenzen und Fremdsprachenkenntnisse gehören zur großen Aufgaben-Bandbreite des Projektteams. Zudem werden exklusive Auslandsstipendien für dual Studierende vergeben.

Weiterführende Informationen und Ansprechpersonen können unter

www.hs-koblenz.de/dual-international abgerufen werden.


Zwei dual Studierende unter den zehn IHK-Prüfungsbesten

  • Jannik Mehl (Auszeichnung für herausragendes Ergebnis in der Prüfung zum Elektroniker für Betriebstechnik, studiert B.Eng. Elektrotechnik dual, beschäftigt bei Stabilus GmbH) und Simon Schreiber (Auszeichnung für herausragendes Ergebnis in der Prüfung zum Industriemechaniker, studiert B.Eng. Maschinenbau dual, beschäftigt bei EMDE Automation GmbH) (Foto: © IHK Koblenz/Marco Rothbrust)

Eine Ausbildung mit „sehr gut“ abgeschlossen haben und gleichzeitig ein Studium absolvieren – auf diese besondere Leistung können zwei dual Studierende der Hochschule Koblenz stolz sein: Maschinenbaustudent Simon Schreiber und Elektrotechnikstudent Jannik Mehl wurden nun im Rahmen der „Bestenehrung Ausbildung“ mit acht weiteren ausgebildeten Fachkräften im Kurfürstlichen Schloss Koblenz durch die Industrie- und Handelskammer (IHK) Koblenz ausgezeichnet.

342 Auszubildende haben 2021 in einem Ausbildungsberuf im Zuständigkeitsbereich der IHK Koblenz mit einem „sehr gut“ abgeschlossen. Da aufgrund der aktuellen Corona-Regeln nicht alle Absolventinnen und Absolventen an einer gemeinsamen Feierlichkeit teilnehmen konnten, wurden die zehn besten bei einer kleinen Feierstunde ausgezeichnet. Zu ihnen gehören zwei Studierende der Hochschule Koblenz, die ein ausbildungsintegriertes duales Studium absolvieren. Simon Schreiber erhielt die Auszeichnung für seine Prüfungsleistung als Industriemechaniker aus den Händen von Susanne Szczesny-Oßing, Präsidentin der IHK Koblenz, und von Arne Rössel, Hauptgeschäftsführer IHK Koblenz. Simon Schreiber studiert an der Hochschule Koblenz B.Eng. Maschinenbau dual und ist bei EMDE Automation GmbH in Nassau beschäftigt. Jannik Mehl konnte ebenfalls bei der Feierstunde die Auszeichnung für sein herausragendes Ergebnis in der Prüfung zum Elektroniker für Betriebstechnik entgegennehmen. Er studiert B.Eng. Elektrotechnik dual und hat seine Ausbildung bei der Stabilus GmbH in Koblenz absolviert.


Hochschulweiter Online-Workshop „Interkulturelle Kompetenz“

  • Fünf lächelnde Studierende schauen sich einen Globus an

In einer globalisierten Welt, in der nicht nur die „Global Player“, sondern auch klein- und mittelständische Unternehmen mehr und mehr international agieren, sind neben den fachlichen Qualifikationen auch interkulturelle Kompetenzen für die qualifizierten Fachkräfte von morgen von großer Wichtigkeit.

In Zuge dessen fand am Freitag, 22.10. und Samstag, 23.10. ein jeweils dreistündiger Workshop zum Thema „Interkulturelle Kompetenz“ statt. Zentrale Themen des von Frau Dr. Jihee Hong (CCS) mit Studierenden sowie Mitarbeitenden der Hochschule durchgeführten Workshops waren neben der Kulturdefinition, der Gegenüberstellung von Stereotypen und Vorurteilen, den Unterschieden und der Analyse kritischer Ereignisse im Umgang mit anderen Kulturen auch die Selbstreflexion und Perspektivübernahme der Teilnehmenden. Ein Beispiel war die Übung „In der Mitte der Gesellschaft“ (In Anlehnung an DGB-Bildungswerk Thüringen e.V.,2008; Kempen/Schumacher/Engel/Hollands 2020). Hier wurden die Teilnehmenden dazu eingeladen, eine andere Identität anzunehmen und sich, unter anderem, mit folgenden Fragestellungen zu befassen: „Wo stehe ich gesellschaftlich, wenn ich, zum Beispiel, weiblich, reich, arabisch, muslimisch und bisexuell bin? Welche Benachteiligung erfahre ich? Welche Privilegien habe ich?“

International aufgestellte Teams sind heute in vielen Unternehmen Normalität. Die Auseinandersetzung mit dem Thema „Interkulturelle Kompetenz“ mithilfe praktischer Übungen und somit das Begreifen von Konzepten des Handelns, Denkens und Fühlens anderer Menschen erhöht die Chancen der erfolgreichen Zusammenarbeit in internationalen Arbeitsumfeldern.

Das Projekt „Dual trifft International“ befasst sich, neben dem Fokus auf die Zielgruppe der dual Studierenden, auch mit der Querschnittaufgabe der weiteren hochschulübergreifenden Internationalisierung. Durch dieses Teilziel des Projektes kam die Kooperation zur Veranstaltung des Workshops zwischen dem Centre for Communication Studies (CCS), dem Büro für Gleichstellung und Diversity und dem Projekt „ProKOhoch2“ zu Stande.

Der Workshop, der im Sommersemester 2022 erneut stattfinden soll, richtet sich an alle Studierenden und Mitarbeitenden der Hochschule.


Hochschule Koblenz vergibt erstmalig exklusives Auslandsstipendium für dual Studierende

  • Bei der feierlichen Stipendienvergabe (v.l.n.r.): Veronika Stumm, Anne Quander, Bernhard Schmitt, Prof. Martin Zerwas, Prof. Dr. Ralf Zeitler, Marina Horl, Lasse Ridderbusch, Angela Doms, Simone Wichterich, Prof. Dr. Daniela Braun und Werner Farnung. (Foto: Hochschule Koblenz/Lisek)

Das duale Studium an der Hochschule Koblenz ist mit 14 Studiengängen und über 300 regionalen und überregionalen Kooperationspartnern und -unternehmen fest in Koblenz und der Umgebung verankert. Neben den Lernorten Betrieb und Berufsschule werden an der Hochschule zukünftige Fach- und Führungskräfte anwendungsorientiert und besonders praxisnah ausgebildet. Nun wurde im Rahmen des Projekts „Dual trifft International“ das erste Stipendium für ein Auslandsstudium an eine dual Studierende vergeben.

Durch Mittel des Deutschen Akademischen Austauschdiensts (DAAD) und des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) soll das duale Studium an der Hochschule Koblenz noch internationaler werden. Über die Vergabe von exklusiven Stipendien an dual Studierende, dem Aufbau einer zentralen Informationsplattform, dem Angebot englischsprachiger Online-Lehre und Workshops zur interkulturellen Kompetenzentwicklung und dem Auf- und Ausbau von Netzwerken und Kooperationen leistet das Projekt „Dual trifft Internationale“ einen wichtigen Beitrag zur Internationalisierung der Hochschule Koblenz. „Hiervon profitieren auch unsere regionalen Kooperationspartner, denn gut ausgebildete und weltoffene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die über interkulturelle Kompetenzen verfügen und mit internationalen Partnern, Zulieferern, Kunden und Niederlassungen ohne Probleme auf Englisch verhandeln können, sind die Führungskräfte von morgen“, betont die Projektleiterin und Vizepräsidentin für Lehre und Diversity der Hochschule Koblenz, Prof. Dr. Daniela Braun.

Eine Auswahlkommission der Hochschule hat nun das erste Stipendium vergeben: Marina Horl, Studentin im Studiengang Bauingenieurwesen dual am Fachbereich bauen-kunst-werkstoffe, wird im September nach Spanien ausreisen und dort für ein Semester an der Universität des Baskenlandes, einer Partneruniversität der Hochschule Koblenz, spannende Einblicke in das spanische Bauingenieurwesen erhalten und vor Ort ihre Bachelorarbeit schreiben. Ihr Kooperationsunternehmen aus Bad-Kreuznach, ein Ingenieurbüro, das sich unter anderem mit der Tragwerksplanung von Brücken und Sonderkonstruktionen, mit baustatischen Prüfverfahren und der Energieberatung von nachhaltigem Bauen befasst, unterstützt die Auslandspläne seiner dual Studierenden, u.a. in Form einer Lohnfortzahlung.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde überreichte die Projektleiterin Daniela Braun der Studierenden ihr Stipendium. Weitere Gratulanten und Gratulantinnen waren außerdem die betreuenden Professoren der Stipendiatin, Mitarbeitende des International Office, das Projektteam von „Dual trifft International“ sowie Angehörige der Stipendiatin und ihr Ausbilder im Kooperationsunternehmen.

Weitere exklusive Auslandsstipendien für dual Studierende für das nächste Jahr werden bereits im Herbst vergeben: Für eine Ausreise im ersten Halbjahr 2022 endet die Bewerbungsfrist Anfang November 2021, für eine Ausreise in der zweiten Jahreshälfte müssen die Unterlagen bis März 2022 vorliegen. Die Bewerbung erfolgt über die Lernplattform OpenOLAT. Die Stipendien können flexibel und bedarfsgerecht eingesetzt und für verschiedene Formate von Auslandsaufenthalten wie Studiensemester, Praxisaufenthalte, Abschlussarbeiten oder Kurzaufenthalte genutzt werden. Die monatlichen Stipendienraten und Reisekostenzuschüsse sind abhängig vom Zielland. Zusätzlich können auf Antrag Beiträge für Versicherungen und Studiengebühren übernommen werden.

Weiterführende Informationen und Ansprechpartner können unter www.hs-koblenz.de/dual-international abgerufen werden.


  • Hochschule Koblenz

    Der RheinMoselCampus der Hochschule Koblenz beherbergt vier der insgesamt sechs Fachbereiche, die allesamt duale Studiengänge anbieten. Foto: Hochschule Koblenz/Frey

BERLIN/KOBLENZ Die Mitgliederversammlung des Verbands Duales Hochschulstudium Deutschland e.V. (DHSD e.V.) hat die Hochschule Koblenz als Mitglied aufgenommen. Die Hochschule Koblenz ist damit die zwölfte Hochschule für Angewandte Wissenschaften (HAW) in Deutschland, die Mitglied in diesem Verband geworden ist.

Der 2019 gegründete Verband ist eine Vereinigung staatlicher Hochschulen beziehungsweise deren Serviceeinheiten, die duale Hochschulstudienmodelle anbieten. Der DHSD wurde zur Förderung von Wissenschaft und Forschung im Bildungskontext dualer Studiengänge gegründet. Er setzt sich als Ansprechpartner und Informationsgeber – sowohl bei Praxispartnern, der allgemeinen Öffentlichkeit, Politik, Studieninteressierten und Hochschulen – für die Belange des dualen Studiums ein. Der Verband möchte, gestützt auf die Expertise und Vielfalt der Mitgliedshochschulen, das duale Studium fördern und weiterentwickeln.

Vertreten wird die Hochschule Koblenz im Verband durch Professorin Dr. Daniela Braun, Vizepräsidentin für Lehre und Diversity und Vorsitzende der Landeskommission für duale Studiengänge: „Die Mitgliedschaft ermöglicht es uns, über die Landesgrenzen hinaus bundesweit in kontinuierlichen Austausch mit Akteurinnen und Akteuren des dualen Studiums zu treten, neue Impulse zu erfahren und gemeinsam an der Entwicklung und Stärkung dualer Studiengänge zu arbeiten.“

An der Hochschule Koblenz sind über 800 Studierende in duale Studiengänge eingeschrieben, das heißt rund 10 % aller Bachelorstudierenden studieren dual. Die Hochschule Koblenz kooperiert in 14 dualen Bachelorstudiengängen mit über 300 Kooperationsunternehmen und -partnern und bietet damit die Möglichkeit eines sehr praxisbezogenen Studiums in den sechs Fachbereichen bauen-kunst-werkstoffe, Ingenieurwesen, Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Mathematik und Technik und Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.


Hochschule Koblenz will noch internationaler werden: Neues Projekt zur Internationalisierung dualer Studiengänge gestartet

  • Foto: Hochschule Koblenz/Gloger

Die Hochschule Koblenz bietet mit 14 Studiengängen bereits heute ein vielfältiges duales Studienangebot zusammen mit über 300 regionalen Kooperationspartnern und -unternehmen an. Über 800 dual Studierende sind zum Wintersemester 2020/2021 in diesen Studiengängen an der Hochschule eingeschrieben. Das mit Jahresbeginn gestartete DAAD-Projekt „Dual trifft International“ will die Internationalisierung fördern und über den Aufbau einer zentralen Plattform dual Studierende, Kooperationspartner und ausländische Interessierte über das duale Studienmodell, dessen Besonderheiten und Möglichkeiten informieren.

„Das duale Studienmodell erfreut sich einer großen Beliebtheit bei Praxispartnerinnen und -partnern der Hochschule in der Region“, betont die Projektleiterin Professorin Daniela Braun, die gleichzeitig Vizepräsidentin für Lehre und Diversity der Hochschule Koblenz ist. „Mit diesem Projekt wollen wir die Auslandsmobilität und die interkulturellen Kompetenzen fördern und darüber hinaus die internationale Sichtbarkeit dieses attraktiven Studienmodells erhöhen“, fasst sie die Ziele des Projektes kurz zusammen. Auslandsaufenthalte sind im dualen Studium oft nur schwer zu realisieren, weil die enge Taktung zwischen dem Studium an der Hochschule und den Ausbildungszeiten beim Praxispartner und in der Berufsbildenden Schule in den meisten Fällen nur wenig Zeit für internationale Erfahrungen bietet.

Am Anfang des Projektes wird der Bedarf an Auslandsaufenthalten bei kooperierenden Unternehmen und dual Studierenden im Mittelpunkt stehen, um zielgerichtet Informationen bereitstellen und Hürden abbauen zu können. Über Maßnahmen wie den Ausbau des englischsprachigen Online-Lehrangebots, gezielte Beratungs- und Informationsangebote und der Bereitstellung von Stipendien sollen die Projektziele erreicht werden. Der Aufbau eines internationalen Netzwerks mit Partnern aus Wissenschaft und Wirtschaft dient dazu, das duale Studienmodell auch über Deutschland hinaus bekannter zu machen. „Dual trifft International“ soll dabei nicht nur einen Beitrag zur Internationalisierung der Hochschule Koblenz leisten, sondern die zukünftigen Fachkräfte auf die Anforderungen eines internationalen und globalen Marktes vorbereiten, wovon auch die regionalen Kooperationspartner als Arbeitsgeber profitieren.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Projekt über den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in der Programmlinie „HAW.International“ für zwei Jahre mit Mitteln in Höhe von 500.000 Euro. Das Projekt ist organisatorisch der Abteilung Hochschulentwicklung (HE) zugeordnet. Die Projektziele und deren Umsetzung werden in Zusammenarbeit mit dem International Office (IO) und den Fachbereichen der Hochschule umgesetzt.

Weiterführende Informationen und Ansprechpartner können unter www.hs-koblenz.de/dual-international abgerufen werden.


  • Über den unterschriebenen Vertrag freuen sich Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran (links) und Klaus Uckel, Geschäftsleiter des DLR Projektträgers. Foto: DLR

Neuer dualer Studiengang "Forschungs- und Innovationsmanagement" ab dem Sommersemester 2021

Deutschland braucht gut ausgebildete Fachkräfte – auch im Bereich der Förderung von Forschung, Bildung und Innovation. Hier sind qualifizierte Fördermittelmanagerinnen und -manager gefragt: Sie behalten den Überblick über die finanziellen Rahmenbedingungen eines Förderprojekts und kennen die rechtlichen Anforderungen. In der breit aufgestellten Förderlandschaft spielen sie eine Schlüsselrolle, um Deutschland international voranzubringen.

Zusammen mit dem DLR Projektträger (DLR-PT), der seinen Sitz mit rund 1.000 Mitarbeitenden in Bonn hat, bietet der RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz deswegen ab dem Sommersemester 2021 ein neues duales Studium mit dem Titel „Forschungs- und Innovationsmanagement“ an.

Studierende belgeiten in ihrer Praxisphase beim DLR-PT am Standort Bonn konkrete Förderprojekte. Sie werden in alle Phasen des Forschungsmanagements mit einbezogen und lernen, erfolgreich zwischen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zu vermitteln - immer mit dem Ziel, die Zukunft der Gesellschaft voranzutreiben.

Die wirtschaftlichen und rechtlichen Grundlagen des Forschungsmanagements vermittelt das theoretische Studium am RheinAhrCampus in Remagen. Im Fokus stehen Betriebswirtschaftslehre und die Grundlagen des öffentlichen Rechts, aber auch das tiefgehende Verständnis dafür, wie die Förderung von Forschung und Innovationen in Deutschland funktionieren. Inhaltlich kreist das Studium um zukunftsweisende Themen wie interkulturelle Kommunikation und digitalen Wandel. Insgesamt ist das Studium auf 3,5 Jahre angelegt.

„Fördermittelmanagerinnen und -manager sind das Bindeglied zwischen denjenigen von denen die Fördermittel bereitgestellt werden  und den kreativen, innovativen Köpfen die sie erfolgreich umsetzen wollen“, sagt Klaus Uckel, Leiter des DLR Projektträgers. „Sie sind Ansprechpartner Nummer eins in allen administrativen Fragen und stellen sicher, dass die Fördergelder – und damit auch die Steuer- und Stiftungsgelder – sinnvoll eingebracht und nach Plan aufgewendet werden.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie auf der Seite des > Rhein-Ahr-Campus sowie auf der > Landingpage des Studiengangs.
 


  • Foto der dual Studiernenden mit ihren Ausbildern bei der Stabilus GmbH.

    Von Links nach Rechts: Dennis Lang (Ausbilder Mechaniker), Jan Ginster, Lucca Noak, Marc Seibert, Julius Wolf, Jannik Mehl, Dominik Braun (Ausbilder Elektriker)

  • Das Bild zeigt zwei dual Studierende bei der Nutzung des Kugellabyrinths.

    Von Links nach Rechts: Jannik Mehl, Julius Wolf

  • Das Bild zeigt das Kugellabyrinth von oben.

    Das Kugellabyrinth im Einsatz

  • Das Bild zeigt das Steuerungselement des Kugellabyrinths.

    Das Steuerungselement des Kugellabyrinths

Innovativ und interaktiv - Dual Studierende in der vorlesungsfreien Zeit

Dual Studierende der Stabilus GmbH stellen Praxisprojekt vor

Wie innovativ und lehrreich die vorlesungsfreie Zeit im dualen Studium genutzt werden kann, zeigen Studierende der Stabilus GmbH bei der Vorstellung ihres Praxisprojektes.

Die Entwicklungsabteilung für Industrieanwendungen kam mit der Anfrage auf die Studierenden Marc Seibert, Jan Ginster und Lucca Noack (alle drei im 4. Semester B. Eng. Maschinenbau dual) sowie Julius Wolf und Jannik Mehl (beide im 3. Semester B. Eng. Elektrotechnik dual) und deren Ausbilder Nicola Farkas, Denis Lang und Dominik Braun zu, ob sie nicht ein Exponat für einen interaktiven Messestand entwickeln könnten, der den elektromechanischen Antrieb Powerise demonstriert.

Von da an war für die dual Studierenden Brainstorming angesagt. Wie kann diese Anfrage umgesetzt werden? Heraus kam ein leuchtend blaues Kugellabyrinth, bei dem die Nutzerinnen und Nutzer mittels eines Joysticks die Kugel durch ein verzweigtes Labyrinth führen müssen – präzise gesteuert über den Powerise-Antrieb.

„Das interessante daran war, dass wir von Anfang an studiengangsübergreifend selbstständig entwickeln und arbeiten konnten.“, erzählt Marc Seibert. Während die Elektrotechnikstudierenden die Programmierung vornahmen, Schaltpläne erstellten und Platinen selbst löteten, setzten die Maschinenbau-Studierenden das CAD-Programm für die Fräsmaschinen um.

Die Entwicklung des interaktiven Messeobjektes war ein absoluter Volltreffer. Aufgrund der großen Nachfrage im Unternehmen – das Kugellabyrinth wird nicht nur auf Ausbildungsmessen wie dem Hochschul.Informations.Tag der Hochschule Koblenz, sondern auch zu Industriekunden wie z.B. BMW oder Porsche mitgenommen – stellen die Studierenden nun ein zweites Exemplar her.

Abgeschlossen ist das Projekt allerdings noch nicht. Auch eine Weiterentwicklung ist schon fest geplant. Ferdinand Krämer (Studiengang Elektrotechnik, 2. Semester) plant eine Computersteuerung, die das Labyrinth automatisch per Kamera steuert. André Schopp (Studiengang Elektrotechnik, 2. Semester) arbeitet an einer App für Android, mit der die Nutzerinnen und Nutzer des Kugellabyrinths automatisch ihre Zeiten vergleichen können.