Durchlässigkeit Anrechnung außerhochschulischer Kompetenzen

 

 

 

 

 

Die Anrechnung von außerhochschulischen Kompetenzen im Hochschulbereich ist nicht nur ausdrücklich erwünscht, sondern auch Pflicht!

Aufgrund dessen ist ein sicherer Umgang mit wesentlichen Aspekten wichtig.

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Referatsleiterin

  •  Vera Friebe
    Vera Friebe
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    14, Moselweißer Straße 4
    RheinMoselCampus, Koblenz
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    friebe
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    0261 9528 949

Einführung in Grundlagenbegriffe

Die nachfolgenden Erklärvideos bieten einen leichten Einstieg zu wesentlichen Grundlagenbezeichnungen, etwa dem zentralen Unterschied zwischen den Begriffen Anrechnung und Anerkennung, welche Kompetenzarten bei der Anrechnung außerhochschulischer Leistungen zu differenzieren sind und wie sich die Merkmale der verschiedenen Anrechnungsverfahren unterscheiden lassen:

Erklärvideo Unterschied Anrechnung/Anerkennung

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Erklärvideo Anrechnungsverfahren

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Erklärvideo Kompetenzarten

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Beschlüsse und rechtliche Grundlagen

Verschiedene Beschlüsse und hochschulrechtliche Grundlagen dokumentieren die Notwendigkeit, sich mit dem Thema Anrechnung außerhochschulischer Kompetenzen auseinanderzusetzen: Die Lissabon-Konvention (Übereinkommen über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europäischen Region) aus dem Jahr 2007 bestimmt, dass die Anerkennung von hochschulischen Qualifikationen in der Zuständigkeit der Hochschulen liegt. Der Beschluss der Kultusministerkonferenz (KMK) vom 28.06.2002 regelt den Umfang der Anrechnung und besagt, dass der Anrechnungsumfang max. 50% eines Studiums umfassen darf. Dies wird im KMK-Beschluss vom 18.09.2008 mit dem Zusatz versehen, die Hochschule entscheide selbst, ob und in welchem Umfang eine Anrechnung erfolgen könne. In den Auslegungshinweisen zu den ländergemeinsamen Strukturvorgaben aus dem Jahr 2010 wird auch das Thema der Doppelanrechnung thematisiert und erlaubt, dass angerechnete Leistungen, die den Zugang zum Hochschulstudium ermöglichten, auch für das Studium selbst angerechnet werden dürfen. Das Hochschulgesetz des Landes Rheinland-Pfalz (§ 25 Abs. 3 HochSchG) regelt, dass nicht mehr als 50 % des Studiums durch die Anrechnung außerhochschulischer Leistungen ersetzt werden können.

Literaturempfehlungen

Um sich mit der Entwicklung, Implementierung und Durchführung von Anrechnungsprozessen adäquat auseinandersetzen zu können, hat das Verbundprojekt work&study eine Materialsammlung erstellt, die Prozessbeschreibungen, Leitfäden und Abhandlungen sowie informative Aufsätze zu verschiedenen zentralen Themenbereichen enthält. Als einführende Lektüre wird empfohlen: