Kooperative Promotion Kooperative Promotion

An der Hochschule Koblenz gibt es in verschiedenen Disziplinen eine langjährige Forschungstradition. Die Hochschule möchte diese Forschungsaktivitäten weiter ausbauen und fördert daher aktiv den wissenschaftlichen Nachwuchs. Erfolgreiche Absolventinnen und Absolventen sollen auf dem Weg zur Promotion bestmöglich unterstützt werden. 

Da die bundesdeutschen Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) über kein eigenes Promotionsrecht verfügen, können die an der Hochschule Koblenz tätigen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler nur in Kooperation mit einer Universität promovieren. Das heißt, der Doktortitel kann nur durch eine Universität verliehen werden. Promovierende haben daher bei einer kooperativen Promotion stets zumindest einen Betreuer oder eine Betreuerin an einer Universität. Ein Professor oder eine Professorin der Hochschule dient darüber hinaus als Ansprech- und Betreuungsperson vor Ort. In einigen, aber nicht in allen Promotionsverfahren ist es möglich, dass der Professor oder die Professorin der Hochschule als Zweitgutachter bzw. Zweitgutachterin im Promotionsverfahren fungiert. Das Rechtliche regelt die jeweilige Promotionsordnung der universitären Fakultät bzw. des universitären Fachbereichs.

Eine grundlegende Kooperationsvereinbarung besteht mit der Universität Siegen, die den Rahmen für kooperative Promotionen bildet. Zuletzt haben Dr. Julian Löhe im Frühjahr 2016 und Dr. Konrad Henn im Herbst 2016 ihre kooperative Promotion mit der Universität Siegen abgeschlossen. Die Kooperationsvereinbarung bietet jedoch keine Garantie für eine Annahme zur Promotion.

Aber auch jenseits dieser institutionalisierten Kooperation gibt es zahlreiche Kontakte der Professorinnen und Professoren zu Universitäten im In- und Ausland, die den Rahmen für kooperative Promotionsbetreuungen bilden. Derzeit sind Promovierende der Hochschule Koblenz in Promotionsverfahren mit über 20 verschiedenen Universitäten eingebunden. So hat kürzlich Dr. Rita Hansjürgens ihre Promotion in Kooperation zwischen der Hochschule Koblenz und der Goethe-Universität Frankfurt abgeschlossen.