Gleichstellung Gleichstellung?!

Das Gleichstellungsbüro bietet umfassende Beratungsleistungen, Angebote und Projekte für Studierende und Hochschulbeschäftigte an. Die Beratungstätigkeit zu allen im Gleichstellungs- und Frauenförderplan aufgeführten Aspekten ist eine zentrale Aufgabe des Gleichstellungsbüros.


Die Frauen- und Gleichstellungsbeauftragte der Hochschule Koblenz sowie die Mitarbeiter*innen des Gleichstellungsbüros fungieren als Ansprechpartner*innen für Hochschulangehörige und Studierende bei Benachteiligung aufgrund von Geschlecht sowie bei sexueller Belästigung bzw. Diskriminierung. Ein Beratungsschwerpunkt des Gleichstellungsbüros ist die Unterstützung von alleinerziehenden Studierenden.

Darüber hinaus erhalten Sie im Gleichstellungsbüro Informationsmaterialien zu zahlreichen Themen, wie z.B. Frauenförderung, Chancengleichheit, Gender Mainstreaming, Vereinbarkeit von Studium, Beruf und Familie, Elternzeit und Elterngeld.


Die Beratung des Gleichstellungsbüros ist eine Serviceleistung für alle Angehörigen der Hochschule. Ansprechpartner*innen und Sprechzeiten können Sie den entsprechenden Themenbereichen und Kontaktinformationen entnehmen.

Rechtliche Grundlagen

Die Gleichberechtigung von Frauen und Männern ist ein Grundrecht, das in Artikel 3 des Grundgesetzes verankert ist.

Auf Bundes- sowie auf Landesebene des Landes Rheinland-Pfalz wird dieses Grundrecht durch entsprechende Regelungen gesetzmäßig.

Das Hochschulrahmengesetz ist ein zur Regelung des Hochschulwesens in der Bundesrepublik Deutschland erlassenes Rahmengesetz zum Hochschulrecht. Für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern findet § 3 HRG Anwendung.

Das Hochschulgesetz des Landes Rheinland-Pfalz (HohSchG RLP) verpflichtet die Hochschulen zur Erfüllung der grundgesetzlich verankerten Aufgaben zur Gewährleistung der Grundrechte von Frauen und Männern auf Gleichberechtigung und der aktiven Beseitigung bestehender Benachteiligungen von Frauen. Bei allen Vorschlägen und Entscheidungen sind die geschlechtsspezifischen Auswirkungen zu beachten (Gender Mainstreaming). Das Hochschulgesetz überträgt die Vorschriften des Landesgleichstellungsgesetzes auf die Hochschulen und definiert den Rahmen für die Aufgaben der Gleichstellungsbeauftragten und Gleichstellungskommission.

Mit dem LGG wurde für Rheinland-Pfalz eine gesetzliche Grundlage geschaffen, die verbindliche Vorschriften zur Frauenförderung enthält. Aktive Frauenförderung bedeutet primär die Erhöhung des Anteils von Frauen in den höheren Besoldungs- und Vergütungsgruppen solange nach § 4 Abs. 3 LGG eine Unterrepräsentanz vorliegt. Darüber hinaus soll auch die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ermöglicht bzw. unterstützt werden.

In der Grundordnung der Hochschule Koblenz werden in § 16 ergänzend zum Landesrecht die Rechte und Pflichten der Gleichstellungsbeauftragten geregelt.

Im Leitbild der Hochschule Koblenz werden Verschiedenheit und Vielfalt als Bereicherung und Chance genannt. Chancengerechtigkeit und Familienfreundlichkeit sind für die Hochschule Koblenz Voraussetzungen zur Organisationsentwicklung.

Der Gleichstellungs- und Frauenförderplan ist die Grundlage für die Arbeit der Gleichstellungsbeauftragten und des Gleichstellungsbüros der Hochschule Koblenz. In diesem Plan werden die effektive Umsetzung des gesetzlichen Auftrags zur Gleichstellung der Geschlechter sowie die Förderung von Frauen auf allen Ebenen, auf denen Unterrepräsentanz besteht, geregelt.

Kontakt

Yvonne Wilke, M.A.

RheinMoselCampus, Koblenz
Raum: HU 22
E-Mail: Wilke
Tel: 0261 9528-564