Diversity im Studienalltag Studienfinanzierung

Neben dem Erwerb Hochschulzugangsberechtigung ist für Viele die Frage nach der Finanzierung des Studiums vor dessen Aufnahme eine Hürde, die es zu im Vorfeld zu überwinden gilt.
Für eine Vollfinanzierung des Studiums gibt es verschiedene Möglichkeiten:

In erster Linie sind die Eltern unterhaltsverpflichtet, d.h. sie müssen für einen angemessenen Lebensunterhalt ihrer Kinder sorgen.

Falls dies deren finanzielle Möglichkeiten übersteigt und damit auch Menschen aus einkommensschwachen Familien ein Studium beginnen können, werden unter bestimmten Voraussetzungen Leistungen nach dem BAföG (BundesAusbildungsförderungsGesetz) bewilligt. In Form eines unverzinsten Darlehens, das zur Hälfte als staatlicher Zuschuss gewährt wird, werden Studierende so entsprechend ihres Bedarfs unterstützt. Weitere Informationen dazu finden Sie hier oder unter unten aufgeführten Links.

Neben dieser „klassischen“ Form der Studienfinanzierung existieren allerdings noch weitere Möglichkeiten, auf die Studierende dann zurückgreifen können, wenn die Voraussetzungen nach BAföG nicht (mehr) erfüllt werden:

Über ein Stipendium gefördert werden können zum Einen besonders leistungsstarke Studierende - aber auch diejenigen, die ein besonderes gesellschaftliches Engagement nachweisen können, haben gute Chancen auf Förderung. Die Suche und Auswahl eines geeigneten Stipendiums kann sich in jedem Fall lohnen, auch wenn man nicht zu den Besten des Jahrgangs gehört. Unterstützung bei der Suche finden Sie im jeweiligen Fachbereich und unter unten stehenden Links.

Wer für beide o.g. Finanzierungsmöglichkeiten nicht in Frage kommt, hat im Bachelor-Studium ab dem dritten Semester die Möglichkeit, einen verzinstes Darlehen in Form eines Studien- bzw. Bildungskredits aufzunehmen. Hier ist das privatwirtschaftliche Angebot vielfältig. Das Studierendenwerk der Hochschule bietet allerdings insbesondere Beratung zu Studien- und Bildungskrediten der staatlichen KfW-Bank – mehr dazu weiter unten im entsprechenden Link.

Wer seinen Unterhalt größtenteils finanzieren kann und durch einen Nebenjob sein Einkommen nur aufbessern möchte, muss gerade bei BAföG-Bezug und / oder der Krankenversicherung besondere Regelungen für Studierende beachten. Genauere Informationen dazu erhalten Sie bei der BAföG- und Sozialberatung des AStA der Hochschule (Link s.u.).  

Informationen und Links zu ...

Alle notwendigen Informationen zur Ausbildungsförderung finden Sie auf der Seite des BAföG- Amtes.
Kompakt gesammelt finden Sie die wichtigsten Informationen im aktuellen Flyer: BAföG.
Außerdem können Sie sich von den Hilfskräften des Service-Büros unter Tel.: 0261 / 9528-500 beraten lassen, sowie von der Sozialberatung des AStA unter E-Mail: sozialberatung.

Der AStA der Hochschule bietet allen Studierenden kostenlose Sozial- und Förderberatung.

Neben Fragen zur Studienfinanzierung mittels BAföG, Jobben oder Stipendien steht Dipl. Sozialpädagogin Simone Schilz auch für Hilfe und Beratung zu allgemeinen Problemlagen rund ums Studium gerne zur Verfügung. Darüber hinaus ist in besonderen finanziellen Notlagen die Vergabe kurzfristiger, zinsfreier Darlehen möglich.

Kontakt: offene Sprechstunde Montag und Mittwoch von 8:30 - 14:30 Uhr, Freitag von 8:30 - 13:30 Uhr, per Mail an Sozialberatung oder telefonisch zu den Sprechzeiten unter 0261-9528 331

Das Gleichstellungsbüro ist Mitglied im Netzwerk „Studienfinanzierung“, ein Zusammenschluss von Organisationen, die Studierende in finanzieller Hinsicht beraten und / oder konkret unterstützen.

Folgende inner- und außerhochschule Institutionen haben sich zu dem Netzwerk „Studienfinanzierung“ zusammengeschlossen:

In einem speziell für Sie vom Netzwerk „Studienfinanzierung“ erstellten Flyer, erhalten Sie eine Übersicht über die unterschiedlichen Unterstützungseinrichtungen am Hochschulstandort mit der jeweiligen Zielgruppe der Unterstützungsleistungen. Darüber hinaus erhalten Sie Informationen, ob die Unterstützungsleistung als Zuschuss oder Darlehen gewährt wird und wer die/der entsprechende/r Ansprechpartner_in mit den jeweiligen Kontaktdaten ist.

Flyer: Finanzielle Hilfen für Studierende an den Hochschulstandorten Koblenz, Höhr-Grenzhausen und Remagen

Der Verein richtet sich an Studierende, die in eine wirschaftliche Notsituation geraten sind und kurzfristig Hilfe benötigen. Der Verein resultiert aus dem Netzwerk Studienfinanzierung, das sich mit Blick auf finanzielle Notsituationen von manchen Studierenden aus verschiedenen inner- und außerhochschulischen Einrichtungen zusammengeschlossen hat. Auf dieser Seite finden Sie Informationen zum Verein, zur Mitgliedschaft oder Spende sowie zur Antragstellung auf finanziellen Unterstützung.

Unterstützungsmöglichkeiten durch das Studierendenwerk Koblenz, sowie zahlreiche weitere Informationen finden Sie auf der Seite des Studierendenwerks. Neben Informationen zu verschiedenen Krediten und Stipendien, finden Sie hier auch Informationen zu Darlehen und Zuschüssen.
Die wichtigsten Informationen finden Sie im Flyer des Studierendenwerks kompakt gesammelt.

Das Deutschlandstipendium fördert leistungsstarke, engagierte und begabte Studierende für ein Jahr, maximal jedoch für die Dauer der Regelstudienzeit.
Alle Informationen rund um das Deutschlandstipenium finden Sie auf der Seite der Hochschule, sowie auf der Seite des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

Die Hochschule hat Ihnen eine Übersicht an verschiedenen Stipendien zusammengestellt.
Auf den Seiten von Stipendienlotse und MyStipendium finden Sie zahlreiche Informationen zu verschiedensten Stipendien. Dort haben Sie die Möglichkeit ein persönliches Profil zu erstellen und sich passende Stipendien empfehlen zu lassen.

Die KfW-Bankengruppe verbessert die Zugangsvoraussetzungen für ihren KfW-Studienkredit: Seit April 2013 können erstmals auch Zusatz-, Ergänzungs-, Aufbau- und Zweitstudiengänge sowie Promotionen gefördert werden. Zudem können über den KfW-Studienkredit alle Studiengänge flexibel finanziert werden, egal ob in Vollzeit oder Teilzeit. Der einkommens- und bonitätsunabhängige KfW-Studienkredit steht dann allen Studierenden offen, die bei Antragsstellung maximal 44 Jahre alt sind. Zur Finanzierung ihrer Lebenshaltungskosten können Studierende bis zu 650 Euro monatlich beantragen. In der Regel finanziert die KfW bis zu 14 Semester. Weitere Infos unter

www.kfw.de/Studienkredit