Institut für Sportmanagement und Sportmedizin Studium

Sportmanagement am RheinAhrCampus

Als der Gründungsdekan und Studiengangleiter Professor Dr. Rüdiger Falk zum Wintersemester 1998 die ersten Studierenden am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz begrüßte, waren auch die ersten 20 Studierenden des Sportmanagements dabei. Der Studiengang Sportmanagement war damit der erste seiner Art an einer Fachhochschule in Deutschland. Zudem war es ein dualer Studiengang, mit dem es erstmals gelungen war, die hohen Anforderungen der Praxis mit einem wissenschaftlichen Studium zu verknüpfen. Daher wurde dieser Studiengang gemeinsam mit dem Deutschen Sportbund und den Landessportbünden aus Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen konzipiert. Obwohl nicht im ursprünglichen Konzept des Wissenschaftsrats vorgesehen, entwickelte sich dieser Studiengang schnell zum profilgebenden Studienangebot des neuen Fachbereichs Betriebs- und Sozialwirtschaft.

Mit der Umgestaltung aller Studiengänge im Rahmen des sogenannten Bologna-Prozesses wurden ab 2006 keine neuen Studierenden mehr in den Diplomstudiengang aufgenommen. Die Revision in einen Bachelorstudiengang (B.A.) und einen Schwerpunkt Sportmanagement im Masterstudiengang (M.A.) wurde für eine grundlegende Neuausrichtung genutzt. Die Auswahlrichtlinien orientierten sich noch stärker als bisher an der Sportaffinität, die Rolle der Sportverbände wurde neu definiert, die Aufnahme von 20 im Jahr auf 25 pro Semester erhöht und die Studiengangleitung an Professor Dr. Lutz Thieme übergeben, da der bisherige Studiengangleiter mit der Landeskommission für duale Studiengänge und mit dem Aufbau der Dualen Hochschule befasst wurde.

Unverändert ist bis heute das hohe Ansehen des Studiengangs und der Absolventen. Immer noch, trotz zahlreicher Wettbewerber, übertrifft die Nachfrage die angebotenen Studienplätze um ein Vielfaches. Weiterhin ist der Studiengang dual angelegt und der hohe Praxisbezug ist auch verantwortlich dafür, dass es kaum Studienabbrüche, dafür aber fast immer den unmittelbaren Übergang in einen sportbezogenen Beruf gibt. Dazu tragen die immerhin 340 Absolventen bei, die als Alumnis im SpoRAC e.V. organisiert sind.