Startups Startup des Jahres 2021

Wir freuen uns, das Startup des Jahres 2021 "Court Culture App GmbH" vorstellen zu können. Hierzu haben wir einen Steckbrief zusammengestellt, in dem das Team von Court Culture über deren Geschäftsmodell und Erfahrungen bei der Gründung berichtet. Wir gratulieren recht herzlich und wünschen viel Erfolg für die Zukunft!

Was ist Court Culture?

Court Culture ist eine Web App, die den Freizeitsport auf den öffentlichen Sportplätzen („Courts“) einer Stadt beleben möchte. In der Freizeitliga lassen sich jederzeit und überall Sportler*innen auf deinem Spielniveau herausfordern. Die Sportkarte hilft dir die Courts zu entdecken und neue Sportbekannschaften zu finden.

Wie seid Ihr auf Eure Idee gekommen? Was waren Eure Beweggründe?

Für uns Gründer haben die öffentlichen Sportplätze eine hohe Bedeutung. Denn wir haben schon vor Court Culture viel Zeit auf den vielen wundervollen Sportplätzen der Stadt verbracht. Dabei sind viele Freundschaften entstanden und die Bewegung war ein guter Ausgleich zum Alltag. Doch wir haben eine Plattform vermisst, die Communitys und Courts digital zusammenbringt.

 

Welches Problem / welche Probleme löst Ihr mit Eurem Startup?

Mit unserem sozialen Freizeitsport Start-up bzw. der dazugehörigen Court Culture App wollen wir gesellschaftliche Probleme lösen. Hierzu wollen wir bspw. mehr junge Leute zum Freizeitsport motivieren und verbinden, aber auch generell die Gemeinschaft einer Stadt stärken, welches besonders wichtig für Studierende bzw. neu Zugezogene ist. Denn vor allem aktuell ist der Alltag stark durch Online-Vorlesung und Homeoffice geprägt und hat das sportliche Aktivitätsniveau stark verringert.

 

Hattet Ihr (externe) Hilfe bei der Umsetzung Eurer Idee?

Um unseren Ideen bestmöglich umzusetzen, sind wir froh, dass wir ein ideales Gründerteamsetting für den Betrieb einer webbasierten Applikation stellen. Denn im Team besitzen wir Kompetenzen in den Bereichen Design, Marketing & Vertrieb und IT. Doch wir sind auch dankbar über die Unterstützung von verschiedensten Akteuren wie bspw. der Stadt Graz, der losen Sportgruppe Plattentanz und dem Gründungsbüro der Hochschule Koblenz.

 

Wie seid Ihr auf „Startup des Jahres“ aufmerksam geworden?

Über die Homepage der Hochschule Koblenz ist einer unserer Mitgründer per Zufall auf den Start-up Wettbewerb aufmerksam geworden. Schnell war klar, dass wir uns direkt darauf bewerben müssen und freuen uns natürlich umso mehr, diesen nun auch gewonnen zu haben. Denn eine derartige Anerkennung bestätigt uns, dass wir mit unseren Ideen auf dem richtigen Weg sind.

 

Wie sehen die nächsten Schritte nach Eurem Gewinn bei „Startup des Jahres“ aus?

Wir waren sehr froh zum Frühjahr mit unserer Freizeitliga zu starten und konnten über den Sommer hinweg viele Erfahrungen sammeln. Mit diesen wertvollen Erfahrungen geht es darum die App gezielt weiterzuentwickeln, um den Mehrwert für die Nutzer:innen stetig zu erhöhen. Auch das Aufbauen neuer Kooperationspartner:innen wird wichtig sein, sodass mehr Menschen von den tollen digitalen Möglichkeiten, die unsere App bereits bieten, erfahren.

Würdet Ihr „Startup des Jahres“ weiterempfehlen?

Definitiv! Grundsätzlich ist jede öffentliche Anerkennung für ein Start-up wie unsers äußerst wertvoll. Und das besondere bei diesem Wettbewerb ist, dass es nicht nur eine Prämierung ist, sondern das vielseitige Auszeichnungspaket beinhaltet tolle Leistungen wie z.B. ein 3-tägiges Coaching.

 

Habt Ihr noch weitere Ideen umgesetzt oder konzentriert Ihr Euch auf die eine Idee?

Bisher fokussieren wir uns mit voller Energie auf die Ideen der Sportkarte und Freizeitliga innerhalb der App, denn da steckt noch so viel mehr Potenzial drin und der Spaß an der täglichen Arbeit ist weiterhin gegeben. Dennoch ergeben sich durch unterschiedlichste Gespräche auch neue Ideen, die wir regelmäßig besprechen und genauer durchleuchten. Denn gerade in der aktuellen, schnelllebigen Zeit ist es wichtig, immer wieder mit neuen Ideen auf den Markt zu kommen.

 

Habt Ihr Euren beruflichen Werdegang auf die Idee ausgelegt? Ist die Arbeit an der Idee Euer Hauptaufgabengebiet oder arbeitet Ihr „nur“ nebenbei an der Idee?

Bei den meisten von uns entsprang die Idee während des Studiums. Glücklicherweise haben wir dabei unterschiedliche Studiengänge absolviert, sodass wir die nötigen Kompetenzen im Gründerteam besitzen. Das Besondere dabei ist, das einer der Mitgründer auch seine Masterarbeit über das Start-up schreiben konnte. Während des Studiums war es noch als Nebenprojekt zu sehen, inzwischen hat es sich teilweise bei uns zu einem Vollzeitprojekt entwickelt.

 

Wo seht Ihr Euch und Euer Startup in 5 Jahren?

Mit unserer Web App wollen wir einen Grundstein für eine sportliche, gesellschaftsfreundliche und kulturverbindende Zukunft legen. Uns freut es bereits jetzt, dass wir viele Leute in Bewegung gebracht haben und die Gemeinschaft in den ersten Städten bereits stärken konnten. Wünschenswert ist, dass wir unsere Ideen in den nächsten Jahren auch in anderen Städten / Regionen etablieren können, sodass noch mehr Leute zum Sport motiviert werden.

 

Habt Ihr noch abschließende Worte?

Mit sehr viel Energie und Herzblut haben wir eine App entwickelt, die bereits von vielen Leuten genutzt wird und uns täglich aufzeigt, wie wir damit gesellschaftliche Probleme lösen können. Das wir nun als „Startup des Jahres 2021“ vom Gründungsbüro der Hochschule Koblenz prämiert wurden, motiviert uns einmal mehr, weiter an unseren Ideen zu arbeiten.