Studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte Fragen und Antworten - FAQ

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Das Beschäftigungsverhältnis der studentischen bzw. wissenschaftlichen Hilfskräfte ist im Hochschulgesetz Rheinland-Pfalz (§ 64 Aufgaben), in den Richtlinien der Tarifgemeinschaft deutscher Länder über die Arbeitsbedingungen der wissenschaftlichen und studentischen Hilfskräfte (Höhe der Vergütung), nach den §§ 3, 23 Abs. 4 und 37 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) und nach den gesetzlichen Vorschriften geregelt.                                                               

Die Beschäftigungshöchstdauer für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte beträgt nach den Bestimmungen des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes insgesamt 72 Monate. Nach Erreichen eines Hochschulabschlusses ist noch einmal eine Beschäftigung von höchstens 72 Monaten möglich.

Ein Arbeitsvertrag mit studentischen und wissenschaftlichen Hilfskräften ist vor Vertragsbeginn und Einsatz von Ihnen als beschäftigte Studierende zu unterschreiben, um Regressansprüche zu vermeiden.

Verträge können nicht rückwirkend abgeschlossen werden.

Damit der Ablauf ohne Verzögerung gelingt, müssen die Anträge

  • vollständig sowie gut lesbar ausgefüllt
  • unterschrieben von
    • von Ihnen als studentische / wissenschaftliche Hilfskraft
    • der antragstellenden Person
    • der unterschriftsberechtigten Person des Fachbereichs/der Einrichtung
  • zusammen mit allen erforderlichen Unterlagen
    • aktuelle Immatrikulationsbescheinigung
    • Diplom- oder Bachelor-/Masterurkunde (bei wissenschaftlichen Hilfskräften) bei erstmaliger Anforderung

mindestens zwei Wochen vor Einsatzbeginn der dem Standort jeweils zuständigen Personalstelle eingereicht werden.

Unvollständig vorgelegte Anträge müssen an Sie als Absender zurückgesandt oder Unterlagen nachgefordert werden und verzögern somit die Bearbeitung.

Das Antragsformular finden Sie hier zum Herunterladen und Ausfüllen.

Nach Eingang des Antrags erstellt die zuständige Personalstelle einen Vertrag in dreifacher Ausfertigung, der mit der Anforderung ggfs. weiterer, zu erbringender Unterlagen an Sie weitergeleitet wird.

Weitere Unterlagen, die Sie einreichen müssen:

 

Bitte beachten Sie, dass fehlende Unterlagen die weitere Bearbeitung verzögern und somit auch die Vergütungsauszahlung verspätet erfolgen kann.

 

  1. Ausfüllen des Antrages mit allen erforderlichen Informationen sowie Unterschriften
  2. Weiterleitung an die dem Standort zuständige Personalstelle mit erforderlichen Unterlagen
  3. Ausstellung des Vertrages in dreifacher Ausfertigung
  4. Weiterleitung an Sie als Hilfskraft mit ggfs. Anforderung weiterer Unterlagen
  5. Verbleib eines Exemplares des Vertrages bei Ihnen
  6. Ihre Rücksendung zweier Exemplare des Vertrages an die zuständige Personalstelle mit allen erforderlichen Unterlagen
  7. Verbleib eines Exemplares des Vertrages bei der Personalstelle
  8. Weiterleitung eines Exemplares mit den angeforderten Unterlagen an das Landesamt für Finanzen
  9. Auszahlung des Gehaltes auf das angegebene Konto

Sind Sie eine studentische Hilfskraft:

  • Immatrikulation an einer deutschen Hochschule / Universität

 

Sind Sie eine wissenschaftliche Hilfskraft:

  • Immatrikulation an einer deutschen Hocheschule / Universität
  • Hochschulabschluss z.B. Bachelor, Master, Uni-Diplom, FH-Diplom

 

 

 

 

Studentische / wissenschaftliche Hilfskräfte haben gem. § 64 Abs. 2 Hochschulgesetz (HochSchG) die Aufgabe, "Hochschullehrenden, in begründeten Fällen auch sonstigem wissenschaftlichen und künstlerischen Personal, bei den den dienstlichen Aufgaben zu unterstützen sowie Studierende unter fachlicher Anleitung von Hochschullehrenden im Rahmen des Studienplanes bei ihrem Studium zu unterstützen. Die Aufgaben sollen zugleich der eigenen Aus- und Weiterbildung dienen."

 

Als studentische / wissenschaftliche Hilfskraft dürfen Sie maximal 19 Stunden wöchentlich beschäftigt werden.

Das gilt auch, wenn Ihnen in unterschiedlichen Bereichen ein Vertrag ausgestellt werden sollte, die maximale Wochenstundenzahl beträgt 19 Stunden.

Die Beschäftigungshöchstdauer für studentische und wissenschaftliche Hilfskräfte beträgt nach den Bestimmungen des Wissenschaftszeitvertraggesetzes insgesamt 72 Monate.
Nach Erreichen eines Hochschulabschlusses ist noch einmal eine Beschäftigung von höchstens 72 Monaten möglich.

Verträge werden immer wochenweise (ab montags) oder monatsweise (ab dem Ersten oder Fünfzehnten eines Monats) geschlossen.

Derzeit sind Verträge immer bis zum Ende des aktuellen Semesters befristet.

Nach dem Mindestlohngesetz sind alle Fachbereiche / Abteilungen verpflichtet, die Arbeitszeiten der Hilfskräfte (Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit) zu dokumentieren.

Eine Mustervorlage finden Sie hier.

Stundensätze ab Sommersemester 2021

a) Ohne Abschluss= 10,91 Euro
b) Mit FH-Abschluss od. Bachelor-Abschluss= 12,68 Euro
c) Mit Uni-Abschluss od. Master-Abschluss= 17,22 Euro

+ eine Jahressonderzahlung für im Dezember beschäftigte Hilfskräfte!
(50 % für Hilfskräfte mit Master- oder Uni-Abschluss; 80 % für Hilfskräfte mit Bachelor, Diplomabschluss (FH) oder ohne Abschluss)

(Änderung laut Beschluss der Mitgliederversammlung der TdL in der Sitzung 4/2019 vom 14. bis 16. Mai 2019, mitgeteilt durch das Anschreiben des TdL vom 03. Juni 2019)

Im Falle einer Beschäftigungszeit unter einem vollen Monat erfolgt eine anteilige Berechnung des Entgeltes. Grundlage der Entgeltabrechnung ist dabei für das LfF die vereinbarte Wochenstundenzahl und der vereinbarte Vertragszeitraum; die Berechnung beruht nicht auf geleisteten Einzelstunden, sondern ist immer zeitraumbezogen.

Sie als studentische / wissenschaftliche Hilfskraft erhalten vom Landesamt für Finanzen Koblenz eine ausgedruckte Abrechnung per Post, aus der die Höhe der Bezüge und Abzüge ersichtlich sind.

Ergeben sich gegenüber dem Vormonat keine Änderungen der Brutto- oder Nettobezüge, erfolgt kein neuer Ausdruck und somit kein Versand einer Vergütungsmitteilung.

Die Auszahlung erfolgt jeweils am Monatsende für den laufenden Monat (einschließlich etwaiger Nachzahlung) auf ein von Ihnen eingerichtetes Konto innerhalb eines Mitgliedsstaates der EU.

Voraussetzung ist, dass alle für die Vergütungszahlung erforderlichen Unterlagen bis zum 10. eines Monats bei der gehaltzahlenden Stelle, Landesamt für Finanzen  (LfF) in Koblenz, vorliegen.

Daher senden Sie bitte die Vertragsunterlagen möglichst umgehend an die zuständige Personalabteilung zur Weiterleitung zurück!

Später eingehende oder unvollständige Verträge führen zu einer Vergütungszahlung im folgenden Kalendermonat.

Aus technischen Gründen können vom LfF Koblenz keine zusätzlichen Stichtage und Zahltage eingerichtet werden.

Alle Fragen, die Sie zu Vergütungsmitteilungen, Personalbogen, Lohnsteuerabzug oder sonstigen steuer- oder sozialversicherungsrechtlichen Angelegenheiten haben, beantworten die sachbearbeitenden Personen des Landesamtes für Finanzen in Koblenz.

Auf der Vergütungsmitteilung sind alle Kontakdaten der jeweiligen zuständigen, sachbearbeitenden Ansprechperson (Name, Telefon, Mail-Adresse) ausgewiesen.
Die interne Zuordnung bei LfF erfolgt anhand der Personalnummer.


Hier finden Sie die Möglichkeit, über die Seite des LfF, die zuständige Ansprechperson zu ermitteln: https://www.lff-rlp.de/service/bearbeiter-suche

Wenn Ihnen die eigene Personalnummer noch nicht bekannt sein sollte, besteht dennoch die Möglichkeit, über das Kontaktformular des LfF oder nachfolgend genannte Servicenummer Hilfe zu erlangen:

Die Telefonzentrale des LfF Koblenz ist unter Telefonnummer erreichbar: 0261 / 4933-0

Falls sich Ihre Bankverbindung ändert, melden Sie dies dem Landesamt für Finanzen direkt schriftlich, unter Angabe der Personalnummer.

Die Anschrift lautet:

Landesamt für Finanzen
Hoevelstr. 10
56073 Koblenz

Sie sind umgezogen? Dann melden Sie die Änderung der Anschrift zeitnah schriftlich oder per Mail der zuständigen Personalabteilung.

Die zuständigen Sachbearbeitenden können Sie unter folgenden Mailadressen erreichen

Falls sich Ihr Namen ändert (z.B. durch Eheschließung), melden Sie dies bitte mit einer Kopie der entsprechenden Urkunde, schriftlich oder per Mail der zuständigen Personalabteilung.

Die zuständigen Sachbearbeitenden können Sie unter folgenden Mailadressen erreichen

Sobald Sie einen Abschluss vorliegen haben, melden Sie diesen mit einem Nachweis bitte zeitnah der zuständigen Personalstelle.

Die zuständigen Sachbearbeitenden können Sie unter folgenden Mailadressen erreichen

Falls Sie Ihr Studium abbrechen (unabhängig der Gründe) sollten, während Sie als studentische / wissenschaftliche Hilfskraft beschäftigt sind, müssen Sie sich unverzüglich bei der  zuständigen Personalstelle der Hochschule melden.
Dort wird ein Auflösungsvertrag erstellt. Ohne Immatrikulation an einer deutschen Hochschule darf kein Arbeitsvertrag als studentische / wissenschaftliche Hilfskraft ausgeübt werden.

Der Vertrag mit Ihnen wird seitens der der Hochschule mit Ausscheiden aus der Hochschule aufgelöst.

Sie können auch eine Kündigung einreichen mit der Begründung, dass Sie Ihr Studium abgebrochen haben oder es abbrechen werden.

Die Mitteilung an das LfF geschieht von Seiten der Personalstelle.

Falls Ihnen die Arbeit nicht zusagen sollte, können Sie den Arbeitsvertrag unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigungsfrist / einer Kündigungsfrist von vier Wochen zum Ende des Kalendermonats oder zum Fünfzehnten eines Kalendermonats (§ 622 Abs. 1 BGB) kündigen.

Sie können auch lediglich eine Kündigung einreichen.

Die Mitteilung an das LfF geschieht von Seiten der Personalstelle.

Solange Sie weiterhin an einer deutschen Hochschule eingeschrieben sind, darf ein Arbeitsvertrag weiterhin ausgeübt werden.

Ohne Einschreibung darf eine studentische / wissenschaftliche Hilfskraft nicht weiter beschäftigt werden.

Bei Erreichen eines höheren Abschlusses ist es ratsam, dass Sie eine Kopie der Urkunde der zuständigen Personalstelle einreichen, um die Vergütung entsprechend anzupassen.

  • Mit Ablauf des Enddatums endet der Arbeitsvertrag automatisch, ohne dass es weiterer Maßnahmen Ihrerseits bedarf.
     
  • Mit erfolgter Exmatrikulation: Hier sind Sie als studentische / wissenschaftlichen Hilfskräfte per Arbeitsvertrag verpflichtet, die zuständige Personalsstelle auf die geplante Exmatrikulation frühzeitig schriftlich hinzuweisen.

Haben Sie Fragen, dann sind Ihnen die sachbearbeitenden Personen auf der rechten Seite jederzeit gerne behilflich.

Durch die derzeitige Situation ist es angeraten, eine Mail zu schreiben.

Die zuständigen Sachbearbeitenden können Sie unter folgenden Mailadressen erreichen