Institute des Fachbereichs Institut für Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit | Rheinland-Pfalz (IBEB)

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IBEB-Diskursforum: Wenn Generalist:innen zu Spezialist:innen werden

  • Horizontale Karrieren

    Quelle: IBEB

Mit dem Titel „Wenn Generalist:innen zu Spezialist:innen werden: Funktionsstellen in Kitas als Zeichen der Professionalisierung?“ ging das IBEB-Diskursforum in die nächste Runde. Die Impulsgeber:innen Prof. Dr. Bernhard Kalicki vom Deutschen Jugendinstitut, Susanne Skoluda vom Bildungsministerium Rheinland-Pfalz und Ingo Klein von der GEW Rheinland-Pfalz beleuchteten das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven. So wurden sowohl die Qualitätsentwicklung, die Fachkräftegewinnung und -bindung, die neue Fachkräftevereinbarung als auch die Gelingensfaktoren für Spezialisierungen von Fachkräften in den Blick genommen. Mit dabei waren außerdem verschiedene Akteur:innen aus dem Feld der Bildung, Erziehung und Betreuung in der Kindheit aus Rheinland-Pfalz, die gemeinsam mit den Impulsgeber:innen verschiedene Fragestellungen diskutierten. Wie kann es zum Beispiel gelingen, über die Funktionsstellen zur Professionalisierung und zur Fachkräftebindung beizutragen? Welche Risiken können im Kontext von Funktionsstellen entstehen? Und wie können bei allem Fortschritt auf Seiten der pädagogischen Fachkräfte auch die Kinder mit einbezogen werden? Im Ergebnis wurde klar, dass Funktionsstellen in Kitas zwar viel Potential bergen, dass sie aber gleichzeitig auch alle Beteiligten vor große Herausforderungen stellen, wenn sie als Zeichen der Professionalisierung gesehen werden wollen. Eine ausführliche Zusammenfassung können Sie in unserer Dokumentation nachlesen.

Weitere Informationen zu den IBEB-Diskursforen finden Sie in unserer Rubrik IBEB-Diskursforen

  • Logo EECERA

    Quelle: EECERA

EECERA Online Festival 2021 – IBEB zum dritten Mal vertreten

Die ursprünglich für 2020 in Zagreb, Kroatien, geplante internationale Konferenz der European Early Childhood Ecucation Research Association (EECERA) wurde in diesem Jahr erstmals online durchgeführt. Nach 2017 (Bologna, Italien) und 2019 (Thessaloniki, Griechenland) ist das IBEB bereits zum dritten Mal mit eigenen Beiträgen international vertreten. Gemeinsam mit Wissenschaftler:innen aus Kroatien, Spanien und England leistete Dr. Andy Schieler im Rahmen eines zehnminütigen PED-Talks einen Beitrag zum Thema „Collective decision-making: The art of democracy“, in dem die Kunst der gleichberechtigten Beteiligung verschiedener Perspektiven an Entscheidungsprozessen thematisiert wurde. Darüber hinaus berichtete das IBEB im Rahmen eines Symposiums mit Kolleg:innen aus Dänemark und England von den Evaluationsergebnissen zum Ansatz Qualitätsentwicklung im Diskurs als eine Form demokratischer Qualitätsentwicklung („An empirical description of democratic quality development“), bei der die Nutzer:innen des Ansatzes vielfältige Auswirkungen auf ihren pädagogischen Alltag beschreiben. Alle Beiträge wurden im Vorfeld per Videokonferenz aufgezeichnet und stehen den Teilnehmer:innen der EECERA 2021 auf einer Online-Plattform zur Verfügung.

  • Verabschiedung Regina Käseberg

    Quelle: IBEB

Abschied: Regina Käseberg verlässt den IBEB-Beirat

Regina Käseberg verabschiedet sich aus dem IBEB-Beirat. Nach ihrer mehr als fünfjährigen Tätigkeit im IBEB-Beirat wird Käseberg im Herbst 2021 auch ihre Stelle als Leiterin der Abteilung „Frühkindliche Bildung“ des Ministeriums für Bildung RLP aufgeben und in den Ruhestand wechseln. Im Rahmen der Vorstandssitzung am 06.09.2021 in Mainz konnte die Volljuristin persönlich von Institutsdirektor Prof. Dr. Armin Schneider verabschiedet werden. Ein großes Dankeschön gilt ihrem stets konstruktiven Engagement für das IBEB, ihrer zuverlässigen Begleitung und ihrer kritisch-fundierten Auseinandersetzung mit sämtlichen Themen aus dem Bereich der frühen Bildung.

Digitaler Abschlussfachtag „Digitalität als neue Normalität?! (DiNo)“

  • Logo QiD – Digitale Kompetenzen

Zum Abschluss des Forschungsprojektes QiD – Digitale Kompetenzen

             lädt das IBEB
             am Dienstag, den 26.10.2021, von 14:00 – 18 Uhr
             zum digitalen Abschlussfachtag
             „Digitalität als neue Normalität?! (DiNo)“
             ein.

Es erwarten Sie eine digitale QiD-Flaniermeile mit Einblicken in die Erprobungsphase des Projektes durch die teilnehmenden Tandems, ein spannender Fachvortrag zum Thema und praktische Erprobungsräume zu digitalen Tools, der Lernplattform OpenOlat und anregende Gedankenexperimente.

Eine Einladung zur Anmeldung sowie weitere Informationen zum Programm erhalten Sie in Kürze.

Wir freuen uns, Sie bei unserem digitalen Fachtag begrüßen zu können!

DKLK-Studie 2021 veröffentlicht

  • Präsentierten die Ergebnisse der DKLK-Studie 2021: Axel Korda, Geschäftsführer Fleet Education Events, Udo Beckmann, Bundesvorsitzender Verband Bildung und Erziehung (VBE), Anne Deimel, stellvertretende Vorsitzende VBE NRW, Dr. Andy Schieler, Hochschule Koblenz (von links)

    Präsentierten die Ergebnisse der DKLK-Studie 2021: Axel Korda, Geschäftsführer Fleet Education Events, Udo Beckmann, Bundesvorsitzender Verband Bildung und Erziehung (VBE), Anne Deimel, stellvertretende Vorsitzende VBE NRW, Dr. Andy Schieler, Hochschule Koblenz (von links); Quelle: Fleet Education Events

Die DKLK-Studie wird seit 2015 alljährlich zum Deutschen Kitaleitungskongress (DKLK) in neuer Auflage präsentiert und gilt als wichtiges Sprachrohr der Kitaleitungen in Deutschland. Fast 4.500 Kitaleiterinnen und -leiter beteiligten sich an der aktuellen Umfrage. In diesem Jahr wurden auch die Auswirkungen der Pandemie untersucht. Klare Vorgaben durch das jeweilige Land (83,1% der Befragten), zusätzliches Personal (56,5%) sowie die Verbesserung der digitalen Ausstattung von Kitas (41,5%) werden von Kitaleitungen als ihre drei dringendsten Anliegen in der Krise benannt.

Von den Befragten wird die Wertschätzung der Kita-Leitungskräfte durch die Politik als gering wahrgenommen. Lediglich jede:r Fünfte (21,1%) gibt an, sich von der Politik zumindest „eher“ wertgeschätzt zu fühlen – vier von fünf dagegen „eher nicht“ bis „überhaupt nicht“. „Insbesondere die jüngeren Leitungskräfte fühlen sich von Eltern und Politik tendenziell weniger wertgeschätzt als die älteren, was auch mit Blick auf das Vorhaben der Fachkräftegewinnung interpretiert werden muss“, erklärte Studienautor Dr. Andy Schieler von der Hochschule Koblenz.

Einige Ergebnisse stimmen jedoch auch zuversichtlich: Fast alle Kitaleitungen berichten von einer Kultur der Wertschätzung und Unterstützung von ihren Mitarbeiter:innen (97%), den Eltern (90%), dem Träger (88%) und der Fachberatung (91%). Die meisten Befragten (86%) üben ihre Leitungstätigkeit – alles in allem betrachtet – sehr gerne aus. Und: Im Vergleich zur DKLK-Studie 2020 (38% der Befragten) empfinden in der diesjährigen Studie immerhin 45% der Befragten ihr Gehalt als tendenziell angemessen. Letzteres könnte durchaus auf die Justierung der Gehälter in den einzelnen Bundesländern zurückgeführt werden und ist ein wichtiges Zeichen der Professionalisierung des Feldes.

Die DKLK-Studie 2021 wurde von Fleet Education Events in Kooperation mit dem VBE Bundesverband sowie den drei VBE Landesverbänden, dem Bayerischen Lehrer- und Lehrerinnenverband (BLLV), dem VBE Baden-Württemberg und dem VBE Nordrhein-Westfalen durchgeführt. „Noch nie haben sich so viele Kitaleitungen an der alljährlichen DKLK-Umfrage beteiligt, nämlich 4.466 (nach 2.795 im Vorjahr). Das unterstreicht die Bedeutung der DKLK-Studie für die Leitungskräfte und ihre Kollegien“, so erklärt Axel Korda, Geschäftsführer von Fleet Education Events. Der Studienbericht steht zum Download bereit.