Informationstechnik-Forschende gewinnen Best-Paper-Award auf internationaler Konferenz in Malaysia

01.12.2022

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Immer mehr Absolvierende von Hochschulen für Angewandte Wissenschaften entscheiden sich nach ihrem Studium für eine Promotion. Dass sie damit auch international Beachtung finden können, beweist jetzt ein Doktorand der Hochschule Koblenz: Lucas Johannsen, der im Fachbereich Ingenieurwesen der Hochschule Koblenz im Rahmen einer kooperativen Promotion mit der Technischen Universität (TU) Kaiserslautern an seiner Dissertation arbeitet, präsentierte eine Veröffentlichung beim „2022 IEEE Symposium on Future Telecommunication Technologies (SOFTT)“ in Johor Bahru, Malaysia, welche mit dem Best Paper Award ausgezeichnet wurde.

  • Lucas Johannsen erhielt die Auszeichnung von Dr. Norulhusna Ahmad (Razak Faculty of Technology and Informatics, Universiti Teknologi Malaysia, Kuala Lumpur), der Vorsitzenden der SOFTT2022. (Foto: SOFTT2022)

Die von Lucas Johannsen in Malaysia präsentierte Veröffentlichung mit dem Titel "Parallel Single Parity Check Nodes for High-Throughput Fast-SSCL Polar Code Decoders“ hat er gemeinsam mit Claus Kestel und Prof. Dr. Norbert Wehn von der TU Kaiserslautern sowie mit Prof. Dr. Timo Vogt von der Hochschule Koblenz verfasst. Die beiden Professoren – Vogt lehrt an der Hochschule Koblenz im Bereich der Informationstechnik, und Wehn hat an der TU Kaiserslautern den Lehrstuhl „Entwurf mikroelektronischer Systeme“ inne – betreuen gemeinsam Johannsens Promotionsvorhaben zum Thema „Flexible High-Throughput Polar Successive Cancellation List Decoder“. Bei seinem Promotionsvorhaben wird Johannsen neben den beiden Professoren auch vom Graduiertenzentrum der Hochschule Koblenz unterstützt, das im Rahmen seiner Promotionsförderung Johannsens Konferenzteilnahme bezuschusst hat.

Die Ergebnisse der in Malaysia ausgezeichneten Veröffentlichung sind auch Teil dieser gerade entstehenden Dissertation. Decoder für die Kanalcodierung sind Schlüsselkomponenten in vielen nachrichtentechnischen Systemen und verantwortlich für die Korrektur von Übertragungsfehlern. Dabei sind die Anforderungen vielfältig und teilweise gegensätzlich: Beispielsweise bedingt eine gute Performance bei der Fehlerkorrektur komplexe Decodieralgorithmen, was aus Sicht der Hardware-Implementierung hinderlich für Ziele wie hoher Datendurchsatz, geringe Latenzen und geringer Ressourcenbedarf wie zum Beispiel Chip-Fläche und Energie ist. Im Rahmen des Promotionsvorhabens wird daher eine umfangreiche Untersuchung des Entwurfraums für Polar Code Decoder mit dem Fokus auf Architekturen für hohen Datendurchsatz und gleichzeitiger Flexibilität hinsichtlich der unterstützen Codelängen und -raten durchgeführt. „In diesem Kontext leistet die aktuelle Publikation einen Beitrag zur Reduzierung des Ressourcenbedarfs für Decoderarchitekturen, die für bestimmte Codes und hohen Durchsatz optimiert sind“, erklärt Johannsen.

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