Presse Spanien kennenlernen

Gaststudierende des RheinAhrCampus bringen Schülerinnen Spanien näher

Remagen. Bereits im zweiten Jahr kooperieren Gaststudierende am RheinAhrCampus der Hochschule Koblenz mit dem Gymnasium Nonnenwerth und stellen den in Schülern ein europäisches Land, diesmal Spanien, vor. Unter Anleitung von Dr. Rashimah Rajah aus dem Bereich Sprachen/Internationales des Campus organisierten die Studierenden mehrere Besuche am Gymnasium Nonnenwerth, um den 7 Schülerinnen aus der fünften bis zur achten Klasse, mehr über die spanische Geschichte, Kultur und Sprache zu vermitteln. Dieses Jahr sind acht Studierende aus fünf Ländern– Jordanien, Portugal, Aserbaidschan, Dänemark und natürlich Spanien – aktiv an dem Projekt beteiligt. Die Studierenden ließen sich für verschiedene Workshops so Einiges einfallen. So organisierten sie z. B. einen Sprachkurs, bei dem die Schülerinnen alltägliche spanische Wörter und Redewendungen lernten. Als Höhepunkt der Veranstaltungsreihe gab es eine Tanzstunde in traditionell spanischem Tanz. Verköstigt wurden alle Teilnehmer dabei auch durch einen Austausch von landestypischen Gerichten, wobei die Schüler ein deutsches Gericht für die Studierenden vorbereiteten. Im Gegenzug brachten die Studierenden typische, spanische „Tortillas“ (Omelettes mit Kartoffeln) und die Süßigkeit „Túrron“ (Nougat mit Honig, Zucker, und Mandeln) mit. Am Ende des Projekts erhielt jeder ein handgefertigtes Buch mit Bildern von den Workshops, einer Zusammenfassung der Aktivitäten, einer Liste mit dem gelernten spanischen Vokabular und mit Rezepten, damit die Schüler auch zu Hause noch einmal spanische Gerichte für ihre Familien zubereiten können. Involviert in das Projekt sind seitens des Franziskus-Gymnasiums auf der Insel Nonnenwerth Astrid Heilmann-Cappel, die für zahlreiche Kooperationen zwischen dem Gymnasium und der Hochschule zuständig ist sowie Helmut Meixner, Leiter des AG-Programms des Gymnasiums und Annette Predeek als AG-Leiterin. Rita Macedo aus Portugal und Hanin Alkhamis aus Jordanien, die studentischen Leiterinnen des Projekts seitens des Campus, äußerten sich enthusiastisch: „Es hat uns sehr viel Spaß gemacht und wir freuen uns darüber, dass wir während unseres relativ kurzen Zeit in Deutschland einen wichtigen Beitrag zu einer aufgeschlossenen Gesellschaft und zum gegenseitigen Kennenlernen leisten können. Wir hoffen, dass solche Projekte auch in Zukunft zwischen dem RheinAhrCampus und dem Gymnasium Nonnenwerth durchgeführt werden!“