Institut für Sozialpolitik und Arbeitsmarktforschung (ISAM) der Hochschule Koblenz Projekte

Laufende Projekte

Kooperationspartner: Caritasverband für Stuttgart e.V.

Laufzeit: 01. Januar 2016 bis 31. Dezember 2018

Ansprechpartnerin: Lena Becher

Mit dem Modellprojekt „ZIFA - Zielgerichtete Integration von Flüchtlingen in Arbeit und Ausbildung“ plant der Caritasverband Stuttgart eine Verbesserung der beruflichen Förderung und Integration von Flüchtlingen. Ziele des Projekts sind die Erhebung und Erfassung der Potenziale, Qualifikationen und Kompetenzen der Ankommenden sowie eine anschließende Vermittlung in Arbeit oder Ausbildung. Dazu werden in den Flüchtlingsunterkünften der Caritas in Stuttgart Fachkräfte aktiv, um die Flüchtlinge dabei zu unterstützen, ihren Weg auf dem deutschen Arbeitsmarkt zu gehen. In den Unterkünften wird ein Profilingverfahren angeboten und durchgeführt, um einen niedrigschwelligen und vertrauensvollen Zugang zu ermöglichen. Darauf aufbauend startet die Vermittlungsphase, um die Flüchtlinge zielgerichtet in Arbeit oder Ausbildung zu vermitteln. Neben persönlichen Beratungsgesprächen werden zusätzlich offene Gruppentermine durch die Fachkräfte angeboten. Das ISAM begleitet den Caritasverband während der dreijährigen Projektlaufzeit bei der Umsetzung. Ziel der wissenschaftlichen Begleitung ist es förderliche und hinderlich Handlungsweisen und Maßnahmen zu identifizieren und zu benennen. Dazu führt das ISAM regelmäßig Projekthospitationen in den Unterkünften und leitfadengestützte Experteninterviews mit den beteiligten Fachkräften durch und wertet die Fachdokumentation des Projekt quantitativ aus. Weiterhin berät das ISAM den Caritasverband inhaltlich bei der Weiterentwicklung des Projektansatzes und beteiligt sich an den regelmäßigen Projektsitzungen des fachlichen Beirats.

Kooperationspartner: Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Arbeit in Hesse e.V.

Laufzeit: 01. November 2017 bis 31. Oktober 2018

Ansprechpartnerin: Lena Becher

Um zu einer fundierten Einschätzung der arbeitsmarktpolitischen Lage in Hessen zu kommen und Tendenzen und Strukturbrüche frühzeitig zu erkennen, entwickelt und erprobt das ISAM (vormals ibus)  in Kooperation mit der LAG Arbeit Hessen ein Berichtsformat.

Mit dem Projekt wird eine kontinuierliche Aufbereitung der Daten zu arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen in Hessen geleistet. Dabei wird die Situation beider Rechtskreise (SGB II und SGB III) getrennt betrachtet. Eine räumliche Gliederung der Zahlen erfolgt nach Landkreisen und kreisfreien Städten. Gleichzeitig wird das Potential der grundsätzlichen für eine Förderung in Frage kommenden Personen erfasst.

Das Berichtsformat legt einen Schwerpunkt auf die quantitative Entwicklung der Teilnehmer. Dabei werden die Teilnehmer an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen zunächst nach der Systematik der Bundesagentur für Arbeit unterschieden.

Um zu einer Einschätzung zur Größe der grundsätzlich für eine Förderung in Frage kommenden Personenkreises zu kommen, analysiert der Report im Sinne einer Potenzialanalyse weitere ausgewählte Kennzahlen für Hessen.

Kooperationspartner: LIGA der Freien Wohlfahrtspflege NRW

Laufzeit: 01. Juni 2013 bis 31. Mai 2019

Ansprechpartnerin: Lena Becher

 

Ausgehend von der Fragestellung nach Entwicklung und Ausmaß der Langzeitarbeitslosigkeit in NRW soll versucht werden, das Thema durch einen Landesarbeitslosenreport NRW verständlich und effektiv aufzuarbeiten. Das ISAM (vormals: ibus) kooperiert im Rahmen des Projekts mit der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege NRW. Mit dem Landesarbeitslosenreport wird ein neues Format der kontinuierlichen Berichterstattung über Langzeitarbeitslosigkeit und angrenzende Themengebiete erprobt. Schwerpunkt der Berichterstattung liegt auf Nordrhein-Westfalen. Von Interesse ist dabei, mit welchen Instrumenten die Öffentlichkeit für Problemlagen langzeitarbeitsloser Menschen sensibilisiert werden kann. Die Berichte sollen in regelmäßigen Abständen erscheinen und werden einer interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt. Das ISAM wertet im Rahmen des Projekts verschiedene Datenquelle der Arbeitsmarktstatistik aus und versucht diese verständlich aufzubereiten. 

Kooperationspartner:

Evangelischer Fachverband für Arbeit und Soziale Integration e.V. (EFAS) und 

Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V.

Laufzeit: Ab Februar 2012

Website: www.o-ton-arbeitsmarkt.de

Ansprechpartner: Lena Becher

O-Ton Arbeitsmarkt möchte eine Alternative zur offiziellen Arbeitsmarktberichterstattung liefern. Unser Ziel ist es, Meldungen zum deutschen Arbeitsmarkt kritisch zu begleiten und Erläuterungen sowie ergänzende Informationen zur Arbeitsmarktlage und -entwicklung, zur Arbeitsmarktstatistik, zur Arbeitsmarktpolitik und zu angrenzenden Sozialthemen zu bieten. Dazu greifen wir aktuelle Themen zeitnah auf und liefern eine differenzierte, verständliche und neutrale Sichtweise, indem wir unter anderem Statistiken verschiedener Datenquellen aufbereiten und der Öffentlichkeit zur Verfügung stellen. O-Ton Arbeitsmarkt ist ein Kooperationsprojekt des ISAM, des Evangelischen Fachverbands für Arbeit und Soziale Integration e.V. (EFAS) und der Bundesarbeitsgemeinschaft Arbeit e.V. (bag arbeit). Die Durchführung des Projektes erfolgt unter fachlicher Autonomie des ISAM.

Abgeschlossene Projekte

Kooperationspartner: Caritasverband Koblenz

Laufzeit: 01. Juli - 31. Oktober 2016

Ansprechpartner: Tim Obermeier, Maria Wirtz

Im Jahr 2015 belief sich die Flüchtlingsmigration in Deutschland auf knapp 1,1 Millionen Menschen. Dieser Zuwachs an Flüchtlingen stellt die Politik und Gesellschaft vor enorme Herausforderungen. Insbesondere arbeitsmarktpolitische Fragestellungen sind von besonderer Relevanz. So hängt die finanzielle Belastung durch die Flüchtlingskrise maßgeblich von der benötigten Zeit ab, um die Flüchtlinge in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Dabei sind Sprachkenntnisse und Qualifikationen der Flüchtlinge ausschlaggebend für eine gelingende Integration. Frühzeitige arbeitsmarktintegrative Maßnahmen zur Unterstützung spielen deshalb eine entscheidende Rolle. Das Projekt „Flüchtlinge und Asylsuchende integriert in die Region“ (FAiR) knüpft genau an diesen Punkt an, indem es bereits während des Asylverfahrens verschiedene Maßnahmen anbietet, wie berufsbezogene Sprachkurse oder aber Qualifizierungsmaßnahmen in örtlichen Betrieben und Firmen. Die Betriebe, die an dem Projekt teilnehmen, können zudem eine finanzielle Förderung durch die Regelförderung des SGB II und SGB III erhalten. Durch das frühzeitige Wirken des Projektes, kann eine zügige Integration der Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt vorangetrieben werden. Dadurch lassen sich womöglich erhebliche Einsparungen für die Kommune generieren, da die Flüchtlinge zügiger aus dem Asylbewerberleistungsgesetz fallen und nicht mehr auf die Unterstützung angewiesen sind. Welchen tatsächlichen Nutzen das Projekt FAiR für die Kommune hat, soll anhand einer Kosten-Nutzen-Analyse des Projektes durch das ISAM analysiert werden. Zusätzlich ist davon auszugehen, dass Projekte wie FAiR, neben dem monetären Nutzen, positive Effekte auf die gesellschaftliche Teilhabe der Flüchtlinge erzeugen. Diese sollen neben fördernden und hemmenden Faktoren der frühzeitigen arbeitsmarktintegrativen Förderung anhand von Experteninterviews untersucht werden.

Auftraggeber: Landkreis Gießen, Zentrum für Arbeit und Umwelt (ZAUG)

Laufzeit: 01. Dezember 2015 bis 29. Februar 2016

Kontakt: Tim Obermeier und Maria Naumburger

Der deutsche Arbeitsmarkt ist in den letzten Jahren durch positive Entwicklungen wie der sinkenden Arbeitslosigkeit und der steigenden Erwerbstätigkeit gekennzeichnet. Dennoch bestehen geschlechtsspezifische Unterschiede in dieser Entwicklung, die sich auf verschiedenen Art und Weise zeigen. So gehen Frauen häufiger als Männer einer geringfügigen oder Teilzeitbeschäftigung nach, was oftmals durch die angestrebte Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu begründen ist. Zudem bestehen Unterschiede zwischen den Geschlechtern, was die Arbeitslosigkeit betrifft. Das Ziel des Forschungsprojektes ist es deshalb, die geschlechtsspezifischen Unterschiede auf dem Arbeitsmarkt des Landkreises Gießen herauszuarbeiten und zu analysieren. Zu diesem Zweck wertet das ISAM die amtliche Statistik der Bundesagentur für Arbeit und des Statistischen Landesamtes Hessen aus und erstellt eine regionale Expertise zur Situation von Frauen auf dem Gießener Arbeitsmarkt.

Kooperationspartner: Diözesan-Caritasverband Trier e.V. (DiCV Trier) und Landesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit (LAG KJS)

Laufzeit: 01. September 2015 bis 31. März 2016

Kontakt: Tim Obermeier

Noch immer gibt es eine große Anzahl von Jugendlichen mit multiplen Problemlagen, denen der Übergang Schule-Beruf nicht gelingt. Zu Unterstützung dieser Jugendlichen gibt es vielfältige Angebote der Jugendsozialarbeit. Das Projekt „Lebenslagen junger Menschen“ analysiert die individuellen Problemlagen dieser Jugendlichen und erarbeitet Beispiele guter Praxis, die bereits heute in den Einrichtungen der Jugendsozialarbeit in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland umgesetzt werden, um die Jugendliche auf ihrem Weg zu begleiten. Das ISAM sucht in enger Kooperation mit dem DiCV Trier und der LAG KJS für Hessen/RLP/Saarland Einrichtungen der Jugendsozialarbeit auf, die sich dieser Zielgruppe annehmen und durch deren sozialarbeiterische Hilfsangebote die Jugendlichen eine Chance erhalten, ihre Lebenssituation positiv zu beeinflussen. Dabei steht die Frage nach gelingenden und hemmenden Rahmenbedingungen im Mittelpunkt der Untersuchung. In den Einrichtungen führt das ISAM leitfadengestützte Experteninterviews mit Fach- und Leitungskräften der Jugendsozialarbeit durch und moderiert Gruppengespräche mit den Jugendlichen selbst. Die Interviews und Gruppengespräche werden analysiert und ausgewertet und bilden die Basis für einen Abschlussbericht. Der Bericht wird neben Beispielen guter Praxis auch praktische Handlungsempfehlungen zur Verbesserung kommunaler Hilfestrukturen erarbeiten und einen Fokus auf die Heterogenität der individuellen Problemlagen der Jugendlichen legen.

KooperationspartnerLandschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Laufzeit: 15. April 2015 bis 15. April 2016

Kontakt: Tim Obermeier; Maria Naumburger und Nicole Kukula

Die positiven Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt der letzten Jahre lassen sich leider nicht für alle Personengruppen feststellen. Es ist eine Verfestigung der Langzeitarbeitslosigkeit zu beobachten, die besonders arbeitsmarktfernen Menschen mit zum Teil multiplen Vermittlungshemmnissen die Teilhabe am allgemeinen Arbeitsmarkt enorm erschwert. Maßnahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung waren lange Zeit eine bedeutende Möglichkeit, diesen Menschen eine Form sozialer Teilhabe zu bieten. Durch die in den letzten Jahren vollzogene Verringerung der Eingliederungsmittel, aus denen diese Maßnahmen finanziert werden, geht das Platzangebot zurück, wodurch den Betroffenen noch weniger Alternativen bleiben. Mit dieser Entwicklung einher geht eine Veränderung der Zugänge zu Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM). Der lange Zeit vorherrschende Zugang nach dem Verlassen einer Förderschule wurde abgelöst von einer zunehmenden Zahl an (älteren) Quereinsteigern – häufig Langzeitarbeitslose, die das Zugangsgeschehen mittlerweile dominieren. Für Jobcenter bestünde also die Möglichkeit, besonders arbeitsmarktferne Menschen in WfbM unterzubringen, wodurch man ihnen zwar Teilhabe ermögliche, was aber in dieser Form vermutlich keine ideale Lösung für viele betroffenen Menschen wäre und zudem eine enorme finanzielle Belastung für die Kommunen darstellt. Das Forschungsprojekt geht der Frage nach, ob ein Zusammenhang zwischen der veränderten Zugangsstruktur zur WfbM und den aktuellen arbeitsmarkt- und sozialpolitischen Entwicklungen besteht. Im Rahmen eines Mixed-Method-Ansatzes bestehend aus Expertengesprächen mit verantwortlichen Personen des LWL und Vertretern aus Fachausschüssen von Werkstätten, Gesprächen mit Betroffenen, Auswertungen von Zugangszahlen zu Werkstätten sowie einer Analyse der sozialpolitischen Rahmenbedingungen soll die skizzierte Fragestellung untersucht werden.

Kooperationspartner: Evangelischer Fachverband für Arbeit und Soziale Integration e.V. (EFAS)

Projektlaufzeit: Februar 2014 - Februar 2016

Kontakt: Sabrina Bersheim

„Menschen am Rande kommen zu Wort“ will die Lebenswelten von Menschen am unteren Ende der Gesellschaft darstellen und in die öffentliche und mediale Debatte einbringen. Gesellschaftliche und politische Entwicklungen der letzten Jahre haben zu einer zunehmenden gesellschaftlichen Polarisierung geführt, die vor allem am unteren Ende der Gesellschaft eine Zuspitzung und Kumulierung von Benachteiligungen entstehen lässt. Der Zugang zu gesellschaftlicher Teilhabe, der sich nach wie vor sehr stark am Arbeitsleben orientiert, wird für die Menschen am unteren Ende somit immer schwieriger, teilweise nahezu unmöglich.

In der öffentlichen Wahrnehmung dominiert das Bild, die Betroffenen seien selbst Schuld an ihrer Situation. Diesem Vorurteil möchte das Projekt entgegenwirken, indem es Menschen am Rande der Gesellschaft zu Wort kommen lässt, ihnen ein Gesicht gibt und somit einen Beitrag zur Umkehr und gesellschaftlichen Veränderung dieser Entwicklung leistet.

Umgesetzt wird dieses Ziel über Video- und Audioportraits, Reportagen und Nachrichtenartikel. „Menschen am Rande kommen zu Wort“ nutzt die Website www.o-ton-arbeitsmarkt.de zur Verbreitung der Inhalte.

"Menschen am Rande kommen zu Wort" ist ein Kooperationsprojekt des ISAM und des Evangelischen Fachverbands für Arbeit und Soziale Integration e.V. (EFAS). Die Durchführung des Projektes erfolgt unter fachlicher Autonomie des ISAM.

Gefördert durch: Hans-Böckler-Stiftung/ IG Metall Bezirk Mitte

Projektlaufzeit: 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015

Kontakt: Tim Obermeier

Werkverträge sind in der Arbeitswelt keine neue Erscheinung, jedoch hat sich die Nutzung in der betrieblichen Realität deutlich gewandelt. Dahinter stehen unterschiedliche betriebliche Einsatzlogiken und unternehmerische Strategien. Das Projekt will die Debatte um Werkverträge in der Arbeitswelt substanziell erweitern. Dafür wird die Vielfalt von werkvertraglichen Beziehungen in der Metall- und Elektroindustrie in den Blick genommen, um eine Typologisierung von Werkvertragskonstellationen vorzunehmen. Insbesondere die Abgrenzung von, aus mitbestimmungspolitischer Sicht, problematischen und unproblematischen Werkverträgen steht im Fokus, sowie die veränderte Gestalt von regionalen Produktions- und Beschäftigungsbedingungen, die zu einer Neukonfiguration der industriellen Beziehungen führen.

Neben der Analyse der betrieblichen Realität und Vielfalt von Werkvertragskonstellationen gehen wir davon aus, dass das Instrument der Werkverträge eine bedeutende Rolle bei der (Neu)Konfiguration der Arbeitsbeziehungen spielt, die wir im regionalen Unternehmenskontext beobachten können. Die Darstellung der Formenvielfalt von Werkverträgen bildet den Ausgangspunkt für weitere Fragen nach Abstimmungsproblemen in Werkvertragsbeziehungen und regionalen Qualifikationsanforderungen. Das Projekt stellt die Frage nach der Organisation von Werkvertragsunternehmen in regionalen Wertschöpfungsketten und untersucht die Abhängigkeitsstrukturen innerhalb dieser regionalen Verflechtungen sowie deren regional-ökonomisch stabilisierende oder destabilisierende Funktionen. Weiterhin stehen Fragen nach den Implikationen von Werkverträgen auf die betriebliche Mitbestimmung im Fokus der Untersuchung.

Das Projekt untersucht verschiedene Konstellationen von Werkverträgen in drei Verwaltungsstellen der IG Metall und konzentriert sich jeweils auf zwei Betriebe. Im Rahmen von Experteninterviews mit Betriebsräten, Bevollmächtigten in den Verwaltungsstellen sowie Geschäftsführern der Betriebe wird versucht, die Bedeutung der betrieblichen Nutzung von Werkverträgen und die dahinterliegenden Strategien zu erfassen. Weiterhin werden Daten der Betriebe und ihre regionale Einbettung analysiert. Mittels einer Kartierung der Werkvertragslandschaften in regionalen Wertschöpfungsketten werden Abstimmungsprobleme und Abhängigkeitsstrukturen untersucht, um Erkenntnisse zur Durchdringung von Wertschöpfungsketten mit industriellen Dienstleistungen in Form von Werkverträgen zu gewinnen. Die Projektergebnisse werden im Rahmen der Transferstrategie innerhalb der Verwaltungsstellen mit den mitbestimmungspolitischen Akteuren diskutiert.

Kooperationspartner: Aktion Arbeit im Bistum Trier;  Diözesan-Caritasverband Trier e. V.

Projektlaufzeit: 01. Januar 2015 bis 30. Juni 2015

Kontakt: Tim Obermeier und Kathrin Schultheis

Das Projekt „Zukunftswerkstatt SGB II“ knüpft an die IST-Studie an, die zwischen April 2012 und April 2013 in Kooperation mit der Aktion Arbeit im Bistum Trier und der Evangelischen Kirche im Rheinland durchgeführt wurde. Die IST-Studie analysierte die subjektive Wahrnehmung der Lebenslage von langzeitarbeitslosen Teilnehmern an Arbeitsgelegenheiten („Ein-Euro-Jobs“). Im Mittelpunkt stand die Sicht der Betroffenen, die durch die qualitative Längsschnittuntersuchung erfasst wurde.

Mit dem Projekt „Zukunftswerkstatt SGB II“ wird versucht den Betroffenen im Rahmen eines Bürgerdialogs Partizipationschancen zu ermöglichen. Als Expertinnen und Experten ihrer individuellen Lebenslagen sollen sie die Hartz-Gesetzgebung und ihre individuellen Auswirkungen auf zwei Zukunftswerkstätten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland kritisch diskutieren und Änderungsvorschläge anstoßen bzw. entwickeln. Ausgangspunkt ist neben der IST-Studie die Erkenntnis, dass die Betroffenen wenig oder gar nicht an den politischen Entscheidungs- und Steuerungsprozessen partizipieren, sodass ihre Wahrnehmung und ihre Erfahrungen bisher nicht in den Reformbemühungen berücksichtigt werden können.

Auftraggeber: Bundesverband für Kindertagespflege e.V.

Laufzeit: 15. Oktober 2014 bis 28. Februar 2015

Kontakt: Nicole Kukula

Das ISAM (vormals IBUS - Institut für Bildungs- und Sozialpolitik) hat 2012 eine Bestandsaufnahme der Vergütungsstrukturen sowie Modelle einer leistungsgerechten Vergütung der Kindertagespflege vorgelegt. Seitdem ist einige Zeit vergangen und derzeit lässt sich eine enorme Heterogenisierung der Vergütungslandschaft mit zwei zentralen Problembereichen identifizieren:

  • Die konkrete Höhe der Vergütung, wobei es in fast allen Fällen um die Stundenvergütung pro Kind geht.
  • Die Zusatzbeiträge, die in immer mehr Kommunen durch den Träger der öffentlichen Jugendhilfe auf die Elternbeiträge begrenzt werden.

Diese Entwicklungen machen eine neue Studie notwendig, die die Lücke zwischen der Sell/Kukula-Studie und der aktuell bestehenden Förderungslandschaft schließt.

Ziel der Studie ist die Erhebung der aktuellen Vergütungsstruktur unter Berücksichtigung des sich ausbreitenden Wegfalls der Zusatzbeiträge. Es wird versucht ein Gesamtbild herzustellen, im dem alle Träger der öffentlichen Jugendhilfe in Deutschland befragt werden. Zugleichen werden die Fragen auf eine Erhebung des neuen Ist-Standes der Vergütungshöhe fokussiert und gleichzeitig wird explizit der Umgang mit den Zuzahlungen der Eltern aufgenommen.

Gefördert durch  Hans-Böckler-Stiftung

Projektlaufzeit: 01. März 2013 bis 31. August 2014

Kontakt: Tim Obermeier und Kathrin Schultheis

Mit dem Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisation der Grundsicherung für Arbeitsuchende wurde, neben der Neuordnung der Trägerfrage, § 18d in das SGB II eingeführt. Alle Grundsicherungsträger müssen örtliche Beiräte einrichten, die sie bei der Auswahl und Gestaltung von Eingliederungsleistungen beraten. Als Mitglieder des Beirats nennt das Gesetz Arbeitgeberverbände, Träger der freien Wohlfahrtspflege, Kammern, berufsständische Organisationen und Gewerkschaften.

Mit dem Projekt wird die Fragestellung untersucht werden, welchen Einfluss die örtlichen Beiräte auf die lokale Arbeitsmarktgovernance ausüben und welche Gestaltungsspielräume ihnen dabei zur Verfügung stehen. Zum einen wird der Einfluss des Beirats auf die Gestaltung der lokalen Arbeitsmarktpolitik und zum anderen die Durchsetzungskraft einzelner Interessensvertreter innerhalb des Beirats untersucht.

Dazu werden grundlegende Fragen nach Konstitution, Arbeitsweise, Gestaltungsmöglichkeiten und Position im lokalen Arbeitsmarktgefüge erforscht. Zudem soll eine erste Bestandsaufnahme und Systematisierung der Beiratsarbeit erfolgen.

Für die Beantwortung der Fragen werden in sechs Jobcentern qualitative Fallstudien zur Arbeit der örtlichen Beiräte durchgeführt. Weiterhin wird eine E-Mail-Befragung aller Grundsicherungsstellen in Deutschland angestrebt, mit der eine erste Bestandsaufnahme aller örtlichen Beiräte erfolgt.

Zudem wird über eine Internetplattform ein inhaltlicher Austausch der örtlichen Beiräte angestoßen und inhaltlich ausgewertet.

Kooperationspartner: Konrad-Adenauer-Stiftung 

Kontakt: Stefan Sell

Veröffentlichungen: Elisabeth Hoffmann (Hrsg.): Assistierte Ausbildung. Definition und Empfehlung zur politischen Umsetzung, St. Augustin, Konrad-Adenauer-Stiftung, September 2014,  PDF

Auftraggeber: Bundeszentrale für politische Bildung (bpb)

Projektlaufzeit: 01. Juni 2012 - 31. Juli 2014

Kontakt: Tim Obermeier

Die Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) hat das Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) mit der Aktualisierung und Weiterentwicklung des bestehenden Dossiers Arbeitsmarktpolitik beauftragt.

Dabei legt das IBUS zunächst eine Gesamtbewertung des Dossiers vor und macht Vorschläge für ein Konzept zur inhaltlichen Weiterentwicklung. Einzelne Module werden dann vom IBUS überarbeitet.

Ausgehend von Vorschlägen zur konzeptionellen Weiterentwicklung verfasst das IBUS zudem neue Module, die aktuelle Debatten aus dem Bereich der Arbeitsmarktpolitik aufgreifen.

Projektlaufzeit: 01. Januar 2013 bis 31. März 2014

Kontakt: Nicole Kukula und Birte Tiedemann

Das IBUS führt in Kooperation mit der LIGA der Spitzenverbände der freien Wohlfahrtspflege Rheinland-Pfalz eine Sozialwirtschaftsstudie für das Land Rheinland-Pfalz durch.

Die Studie soll zum einen eine Bestandsaufnahme ausgewählter Zweige der freigemeinnützigen Sozialwirtschaft Rheinland-Pfalz hinsichtlich ökonomisch zentraler Parameter darstellen. Dadurch soll die wirtschaftliche Bedeutung der sozialwirtschaftlichen Unternehmen und Organisationen untersucht werden.

Zum anderen sollen Berechnungen hinsichtlich der Wertschöpfung der rheinland-pfälzischen Sozialwirtschaft durchgeführt werden, die bei einer reinen Umsatzbetrachtung außen vor bleiben. Es geht um eine monetarisierte Abschätzung der regionalökonomischen Bedeutung der Sozialwirtschaft.

Veröffentlichung:

Kooperationspartner:

Evangelischer Fachverband für Arbeit und soziale Integration (EFAS) e.V. und Initiative PRO ARBEIT

Laufzeit: 01. Mai 2013 bis 30. September 2013

Kontakt: Tim Obermeier und Birte Tiedemann

In der bisherigen Diskussion zur Größe der Zielgruppe öffentlich geförderter Beschäftigung in Deutschland gibt es verschiedene Berechnungen. Unterschiedliche Studien schätzen die Anzahl der Personen, die für Maßnahmen der öffentlich geförderten Beschäftigung in Frage kommen, weil ihre Chancen am Arbeitsmarkt besonders schlecht sind, von 50.000 bis zu einer Million Personen.

Das IBUS wird im Rahmen dieses Projekts die unterschiedlichen Ansätze und Datenquellen überprüfen. Zudem werden eigene Berechnungen für eine aktualisierte Abschätzung der Zielgruppe vorgenommen. Dafür werden die Daten des Panels Arbeitsmarkt und soziale Sicherung (PASS) ausgewertet. Das PASS ist eine jährlich stattfindende Haushaltsbefragung zur Erfassung der Situation von SGB-II-Leistungsempfängern in Deutschland, die im Auftrag des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) durchgeführt wird.

Für die aktualisierte Abschätzung der Zielgruppen wird insbesondere die Verteilung von so genannten Vermittlungshemmnissen, die eine Integration in den regulären Arbeitsmarkt erschweren, berechnet.

Veröffentlichung:

Kooperationspartner:

Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste der Universität Siegen

Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH

Projektlaufzeit: September 2012 - Mai 2013

Kontakt: Kathrin Schultheis

Veröffentlichung: Schultheis, Kathrin; Weiß, Carsten (2014): Sozio-ökonomische Analysen zum monetären und arbeitsmarktlichen Nutzen von Sozialen Beschäftigungsunternehmen am Beispiel der SAB Göppingen - Ergebnisse der Untersuchung Agrigent III, ZPE-Schriftenreihe 38, ZPE - Universität Siegen.

 Die Staufen Arbeits- und Beschäftigungsförderung gGmbH (SAB) bietet arbeitstherapeutische Beschäftigungsverhältnisse für Langzeitarbeitslose, Jugendliche und Menschen in schwierigen Lebenslagen an. Prioritäres Ziel ist die Förderung der Erwerbsintegration in den ersten Arbeitsmarkt. Daneben lassen sich eine Vielzahl von Erfolgen jedoch nicht alleine anhand des Aspektes "erfolgreiche Erwerbsintegration" messen.

Das Projekt Agrigent III zielt auf die Messung des sozialen Mehrwertes ab, den die SAB durch die Beschäftigung von Langzeitarbeitslosen, arbeitslosen Jugendlichen und Menschen in schwierigen Lebenslagen erreicht. Mittels einer Berechnung der sozialen Mehrwertschöpfung und der Ausstrahlungseffekte auf die lokale Ökonomie soll unter Berücksichtigung von SROI (Social Return on Investment)-Faktoren der sozioökonomische Mehrwert des Beschäftigungsprojektes Agrigent ermittelt werden. Neben der sozialen Wertschöpfung, die die SAB vor allem durch sinnvolle Beschäftigung und Weiterbildung von Langzeitarbeitslosen bewirkt, leistet sie auch durch ihre bio-wirtschaftliche Ausrichtung und ihre enge Verbindung zu nachhaltiger Landwirtschaft und Viehzucht einen ökologischen Mehrwert für die Region, sodass auch bio-wirtschaftliche Faktoren bei der Bestimmung des Mehrwertes berücksichtigt werden.

Die SAB lässt ihre Tätigkeit bereits seit vielen Jahren wissenschaftlich begleiten. Eine langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit entstand dabei mit dem Zentrum für Planung und Evaluation Sozialer Dienste (ZPE) der Universität Siegen.

 

Projektlaufzeit: April 2012 - April 2013

Ansprechpartner: Tim Obermeier

Abschlussbroschüre: Endstation Arbeitsgelegenheit!? Teilhabeperspektiven in "Ein-Euro-Jobs". Die Sicht der Betroffenen.

Die Kürzungen im Eingliederungstitel und die zum 01. April 2012 in Kraft getretene Instrumentenreform haben zu einem massiven Rückgang der arbeitsmarktpolitischen Förderungsmöglichkeiten geführt. Davon besonders betroffen sind Langzeitarbeitslose, die bisher in geförderten Beschäftigungsverhältnissen tätig waren. Welche indivuellen Folgen die Kürzungen für die Betroffenen haben, ist bisher nicht bekannt.

Vom IBUS werden deshalb an sechs Trägerstandorten in Rheinland-Pfalz und dem Saarland qualitative Interviews mit Arbeitslosen geführt, die gerade eine arbeitsmarktpoltische Maßnahme beendet haben oder deren arbeitsmarktpolitische Maßnahme in Kürze auslaufen wird. Nach ca. sechs Monaten wird ein zweites Gespräch geführt, damit die individuellen Auswirkungen detailreich über einen längeren Zeitraum abgebildet werden können. Neben den qualitativen Interviews werden auch quantitative Auswertungen zum Verbleib von Absolventen auslaufender Maßnahmen vorgenommen.

Ziel der IST-Studie ist es, die Frage zu beantworten, welche Auswirkungen die Kürzungen im Eingliederungstitel und die Instrumentenreform auf den Personenkreis der Langzeitarbeitslosen haben, deren Chancen auf dem regulären Arbeitsmarkt als besonders schlecht eingestuft werden. Ausgehend von der Annahme, dass geförderte Beschäftigungsverhältnisse die soziale Integration von Langzeitarbeitslosen verbessern können, werden die individuellen Auswirkungen der Kürzungen in verschiedenen Dimensionen untersucht.

Die IST-Studie ist eine Forschungskooperation zwischen dem Institut für Bildungs- und Sozialpolitik (IBUS) der Hochschule Koblenz, der Evangelischen Kirche im Rheinland und der Aktion Arbeit des Bistums Trier unter Mitwirkung der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Rheinland-Pfalz und der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege Saar.

Obermeier, Tim; Schultheis, Kathrin; Sell, Stefan (2013): Endstation Arbeitsgelegenheiten!? Teilhabeperspektiven in „Ein-Euro-Jobs“. ibus-Verlag. Remagen.

ISBN 978-3-938724-44-6

Auftraggeber: Bundesverband für Kindertagespflege

Projektlaufzeit: September 2011 - Dezember 2012

Ansprechpartner: Nicole Kukula

Abschlussbroschüre: hier.

Eine bundesweite Erhebung zu den Vergütungssystemen und den Geldleistungen an Kindertagespflegepersonen durch die öffentliche Jugendhilfe (Kommunen) wird durchgeführt, um eine empirisch fundierte Grundlage für die zu entwickelnden bzw. zu diskutierenden Modelle einer "leistungsorientierten Vergütung" zu erhalten.

Anschließend wird eine neue und eigenständige Vergütungssystematik für die öffentliche Förderung der Kindertagespflege auf der Basis der Vollerhebung berechnet.

Finanzierung: Europäische Fonds für regionale Entwicklung

Laufzeit: November 2009 - Oktober 2012

Ansprechpartner: Tim Obermeier

Weitere Informationen: http://www.fcu-online.eu/

Die Idee des Projektes FCU (Formation Continue Universitaire) beruht in der Gründung eines Netzwerkes von Einrichtungen des Hochschulwesens in der europäsichen Großregion Saar - Lor - Lux - Rheinland-Pfalz - Wallonien im Bereich der universitären Weiterbildung.

Ziel ist eine strukturierte Zusammenarbeit und Kompetenzbündelung bei der Entwicklung von wettbewerbsfähigen, an die Bedürfnisse der Großregion angepassten Weiterbildungsangeboten. Das ibus vertritt die Region Rheinland-Pfalz in der Arbeitsgruppe Gesundheit.

Die Arbeitsgruppe Gesundheit des Projektes FCU untersucht den Bedarf an Weiterbildungen in den Einrichtungen  des Gesundheits- und Sozialwesens der Großregion.

Projektpartner sind Institut Universitaire International Luxembourg, Nancy-Université Formation Continue, Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, ICN Business School Nancy Metz, HEC Ecole de Gestion de l‘Université de Liège, Fachhochschule Koblenz und die Fachhochschule Trier

Auftraggeber: Robert Bosch Stiftung (Programm „Profis in Kitas, Phase II“)

Projektlaufzeit: Januar 2009 - April 2011

Mitarbeiterinnen: Dr. Rahel Dreyer, Heike Hildebrandt, Sabine Vogelfänger

Entwicklung, Umsetzung und Redaktion der Webseite www.fruehpaedagogik-studieren.de. Das Portal ist vor dem Hintergrund der rasant gewachsenen Anzahl frühpädagogischer Studiengänge entstanden, die sich außerdem in Struktur und Inhalten stark unterscheiden. Die Webseite stellt Transparenz, Vergleichbarkeit und Vernetzung innerhalb der frühpädagogischen Hochschullandschaft her. Im Dezember 2011 wurden die Inhalte in das Portal der WiFF integriert, die die Anschlussfinanzierung ab Mai 2011 übernommen hatte.

Auftraggeber: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz

Projektlaufzeit: März 2009 - Dezember 2009

Mitarbeiterin: Anne Kersting

Die Studie hat ermittelt, ob und unter welchen Umständen ein Fachkräftemangel im System der Kindertagesbetreuung in Rheinland-Pfalz zu befürchten ist. Dazu wurden mehrere Personalbedarfs- und Personaldeckungsszenarien erstellt, die dann miteinander kombiniert wurden. Berücksichtigt wurden rechtliche Rahmendingungen, die Elternnachfrage nach Betreuungsmöglichkeiten und unterschiedliche Strategien der Personalpolitik der Träger von Kindertagesstätten sowie das Verhalten von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern.

Sell, Stefan; Kersting, Anne:
Gibt es einen (drohenden) Fachkräftemangel im System der Kindertagesbetreuung in Rheinland-Pfalz? Eine empirische Untersuchung zum Personalbedarf in Kindertageseinrichtungen und Kindertagespflege. ibus-Verlag. Remagen


ISBN 987-3-938724-42-2

Bestellung hier:

 

Auftraggeber: Deutsches Jugendinstitut e.V.

Projektlaufzeit: Juni 2009 - Oktober 2009 (Befragung), März 2010 - Mai 2010 (Auswertung)

Mitarbeiterinnen: Dr. Rahel Dreyer, Heike Hildebrandt, Anne Kersting, Sabine Vogelfänger

Die Durchlässigkeit frühpädagogischer Studiengänge stand im Fokus einer Befragung von Studiengangsleitungen an Hochschulen. Der Projektbericht legt Sichtweisen und Einschätzungen der Befragten auf das frühpädagogische Aus- und Weiterbildungssystem dar und gibt Aufschluss darüber, wie die Hochschulvertreter die Möglichkeiten zur Kooperation mit nicht-akademischen Institutionen der Aus- und Weiterbildung beurteilen.

Auftraggeber: Robert Bosch Stiftung (Programm "Profis in Kitas, Phase I")

Projektlaufzeit: 2006 -2009

Mitarbeiterinnen: Dr. Rahel Dreyer, Sonja Hees

Entwicklung des berufsintegrierenden Fernstudienganges „Pädagogik der frühen Kindheit (B.A.)“ unter dem Aspekt der Durchlässigkeit für bereits qualifizierte Fachkräfte. Dazu ständiger Austausch mit den Partnerhochschulen des PiK-Programms und Mitarbeit am Orientierungsrahmen für frühpädagogische Studiengänge.Kooperationsveranstaltung mit der AWO Bundesakademie zum Thema Fachkräftemangel in Berlin, die in einer Tagungsdokumentation nachzulesen ist.