Forschungsorganisation Drittmittelstatistik

Die Drittmitteleinnahmen mit Forschungsbezug der Hochschule zeigen seit 2003 einen stabilen Wachstumstrend und sind in diesem Zeitraum um 469% gestiegen. Im vergangenen Jahr konnte ein Anstieg der Drittmitteleinnahmen um 10,5% verzeichnet werden. Aus dieser Entwicklung lässt sich ableiten, dass forschungsstarke Fachhochschulen wie die HS Koblenz zunehmend in ihrer Funktion als praxis- und anwendungsorientierte Lehr- und Forschungseinrichtungen geschätzt werden.

Im Jahr 2015 haben 42 Professor(inn)en der Hochschule Koblenz Forschungsdrittmittel eingeworben. Der Anteil der mit Drittmitteln forschenden Professor(inn)en liegt damit im Jahr 2015 bei gut 27%. Erweitert man den Betrachtungszeitraum auf die Periode von 2013 bis 2015, haben 66 Professor(inn)en  Forschungsdrittmittel eingeworben, was einem Anteil von ca. 43% der Profesor(inn)enschaft der HS Koblenz entspricht.

 

 

Die nebenstehende Grafik zeigt die Herkunft der Drittmittel für die Jahre 2010 bis 2015. Im Betrachtungszeitraum sind sowohl die Einnahmen aus der Antragsforschung als auch aus der Wirtschaft deutlich gestiegen.

Der Anteil der öffentlichen Drittmitteleinnahmen liegt in den letzten sechs Jahren konstant über 70%. Der Anteil privater Gelder aus der Wirtschaft schwankt deutlich und liegt derzeit bei gut 13% der Drittmitteleinnahmen. Ebenso sind die Einnahmen von privaten Stiftungen und Gebietskörperschaften starken Schwankungen unterworfen. Besonders deutlich ist der Verlust an Drittmitteleinnahmen von der Stiftung Rheinland-Pfalz für Innovation, die kontinuierlich von 13% an den Gesamteinnahmen auf 0,6% im Jahr 2015 gesunken sind.

Bei den öffentlichen Fördermitteln dominieren die Zuwendungen vom  BMBF. EU-Fördermittel spielen aktuell eine untergeordnete Rolle.