Freizeit & Region - Höhr Grenzhausen Sehenswürdigkeiten

This page is not available in English and displayed in German instead.

Sehenswürdigkeiten

Seit Jahrhunderten wurde in und um Höhr-Grenzhausen traditionell das Westerwälder salzglasierte, grau-blaue Steinzeug gefertigt. Es gab sehr viele Werkstätten. Brannten mehrere der bis zu 42 cm3 großen Kannenöfen, lag der Ort in einer dicken Rauchwolke. Heute gibt es nur noch wenige traditionelle Betriebe. Die allermeisten Kannenöfen und Eulereien sind abgerissen. Aber einige haben überlebt und sind es wirklich wert, als Denkmäler einer Jahrhunderte alten Handwerkskultur besichtigt zu werden. Dank der zahlreichen Keramischen Ausbildungsmöglichkeiten hat sich darüber hinaus eine einzigartige zeitgenössische Keramikszene in Höhr-Grenzhausen gebildet. Höhr-Grenzhausen gilt als das in Europa größte Bildungs- und Forschungszentrum Keramik (BFZK). Der Reichtum der Region liegt in der extremen Bandbreite des keramischen Schaffens. Die Spanne reicht von Irdenware über Steinzeug bis zum Porzellan. Skulptur, Geschirr, Lampen, Gartenkeramik, Geschenkartikel, Kachelöfen, Architekturkeramik oder Dekoratives.

Das Kannenbäckerland ist eine Landschaft im unteren Westerwald zwischen Montabaur und dem Rhein. Aufgrund des dort verbreitet vorkommenden Tons ist es ein Zentrum der Keramikindustrie. Hauptort ist Höhr-Grenzhausen. Es erstreckt sich über drei kommunale „Grenzen", nämlich der der Verbandsgemeinden Höhr-Grenzhausen, Ransbach-Baumbach und Wirges.

Kulturell hat die Region allein durch die keramische Geschichte einiges zu bieten. Neben dem Museum für Stadtgeschichte, dem Heimatmuseum und dem Landschaftsmuseum Westerwald ist auch das Tonbergbaumuseum sowie das Dokumentationszentrum Kannenbäckerland einen Besuch wert. Das Keramikmuseum ist mit 5000qm Fläche das größte Europäische Fachmuseum für Keramik in Historie und Moderne. Daneben gibt es auch private Museen und Galerien die sich mit dem Thema Keramik und Glas auseinander setzen.

liegt im rheinischen Schiefergebirge zwischen den Städten Montabaur im Norden, Diez im Osten, Nastätten im Süden und Lahnstein im Westen. Das Lahntal, in Ost-West-Richtung verlaufend, bildet darin die Hauptachse. Zum Naturparkgebiet gehören Teile des Westerwaldes ebenso wie Teile des Taunus. Im Südwesten liegen Bereiche des Mittelrheintals im Naturpark. Die Montabaurer Höhe erreicht mit dem Köppel eine Höhe von 546 m über NN. Im Taunus ist die höchste Erhebung der Graue Kopf bei Holzhausen mit 543 m über NN. Lahntal und Seitentäler zum Westerwald und zum Taunus haben zu einer deutlichen Reliefbildung der Landschaft geführt.

ein Wort aus dem Westerwälder Dialekt „Wäller Platt“; es bedeutet Hügel oder Berg. Auf dem Köppel – einer der höheren Bergkuppen ( 540 m) der Montabaurer Höhe – steht ein Aussichtsturm von dem man eine herrliche Aussicht auf das Kannenbäckerland, die Eifel, den Hunsrück und Taunus hat. Wunderschöne Waldwege führen von Höhr-Grenzhausen aus hierher. Ein tolles Wanderziel! Oben in der Köppelhütte wird die Spezialität "Folienbraten" mit dem berühmt-berüchtigten "Köppelgeist" serviert.

Der obergermanisch-rätische Limes wurde im Juli 2005 in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Zusammen mit dem Hadrianswall in Großbritannien (seit 1987 UNESCO-Weltkulturerbe) bildet der Limes die grenzüberschreitende Welterbestätte "Grenzen des Römischen Imperiums". Der Limes markiert die römischen Grenzbefestigungen mit Kastellen, Wachtürmen, Mauern und Palisaden, mit denen die einstige Weltmacht ihr Reich gegen das freie Germanien hin abgrenzte. Mit 550 Kilometern Länge ist er das längste Bodendenkmal Europas. Auf eine Wanderung der besonderen Art unter dem Motto „auf den Spuren der Ritter und Römer“ können Sie sich in Hillscheid begeben: Dort lädt der Limespfad zu einem informativen und sechs Kilometer langen Rundweg ein, der vom rekonstruierten Limesturm zum historischen Römerkastell führt, die beide früher das Kannenbäckerland in einen römischen und einen germanischen Teil trennten.

Zahlreiche malerische Burgen & Schlösser säumen die Region und machen sie zu einer uralten Kulturlandschaft. So zum Beispiel die Schlösser Montabaur, Sayn, Engers und Stolzenfels oder die Burgen Lahneck, Grenzau, Marksburg sowie die wunderschöne Burg Elz um nur einige Beispiele zu nennen.

Auf zwei Rundwanderstrecken, die an insgesamt acht Tongruben entlang führen, bieten sich im wahrsten Sinne des Wortes tiefe Einblicke in die Erdgeschichte der Region im südlichen Westerwald und der unterschiedlichen Abbaumethoden.

Auf einer Wegstrecke von ca. 3 Kilometern sind große und kleine Naturkundler eingeladen, den schönen Westerwald mit allen Sinnen zu erleben.

Ein Ausflugsziel inmitten der Natur. Badespaß, Erholung und Sport in herrlicher Atmosphäre.

In der legendären Brexbahn können Sie auf einer der schönsten Eisenbahnstrecken in Deutschland „Bahnnostalgie pur“ erleben.

Wahrzeichen von Koblenz und Teil des UNESCO Welterbes Oberes Mittelrheinthal. Mit Biergarten an der Mosel neben schöner Grünfläche.

Sehr schön mit der Seilbahn von der Rheinpromenade aus zu erreichen. Oben Ausstellungen, Konzerte, Kleinkunst und Märkte das ganze Jahr.

wie das Forum Mittelrhein oder das Löhr-Center in Koblenz laden zum Shoppen ein, ergänzt durch kleine, aber außergewöhnliche Läden in der Altstadt und anderswo.

Mit Freiluft-Fitnessgeräten und großer Rasenfläche perfekt für Sport und zum Chillen. Plus: Liegestuhlverleih und tolle Aussichtsplattform.

 

Mehr Informationen über die Region und das Kannenbäckerland erhalten Sie auch unter: 

www.hoehr-grenzhausen.de   
www.ransbach-baumbach.de
www.kannenbaeckerland.de