Aktuelles Mit der „Mengen“lehre zum Bachelor of Science - erste VWA-Absolventen erhalten akademischen Grad

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  • Frischgebackene Absolventen: Daniel Landau und Lisa Halbig. Foto: Anna Leinenweber, www.aha-koblenz.de

Sie sind die ersten sieben Absolvierenden, die erfolgreich eine spezielle „Mengen“-Lehre zum Bachelor of Science machten. Drei weitere „Ersties“ sind auf der Zielgeraden. 2016 hatte der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Andreas Mengen von der Hochschule Koblenz einen berufsbegleitenden Aufbaustudiengang für Absolventinnen und Absolventen der Verwaltungs- und Wirtschafts-Akademie Rheinland-Pfalz (VWA) entwickelt. Die ersten zehn Absolventinnen und Absolventen erwerben dabei nun den akademischen Grad Bachelor of Science und so eine internationale Ergänzung zu ihrem VWA-Abschluss.

In der Hälfte der üblichen Zeit zum Bachelor zu kommen – geht das eigentlich ohne Substanzverlust? "Auf jeden Fall," betont Mengen. "Die Hochschule Koblenz bietet VWA-Absolventinnen und -Absolventen mit diesem Studium einen vollwertigen akademischen Abschluss an – mit allen Optionen wie Master und Promotion." Leistungen, die die Studierenden vorweg bereits bei der VWA erbracht haben, wie Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Recht, Methoden und je nach Studienrichtung auch Informatik, werden voll anerkannt und müssen im Studium nicht nochmal erbracht werden. Stattdessen hat die Hochschule attraktive neue Inhalte ins Studium integriert, wie zum Thema Projektmanagement und einen ganzen Katalog betriebswirtschaftlicher Schwerpunkte. Wer sich dieser Herausforderung stelle, könne nahezu grenzenlos selbstbestimmt studieren, so Mengen. In den 18 Studienmonaten seien nur 35 Präsenztage in der Woche vorgesehen. Zusätzlich werden auch an einigen Samstagen Lehrveranstaltungen angeboten.

Dennoch rät Mengen den angehenden Bachelorstudierenden dazu, gemeinsam mit ihrem Arbeitgeber zu prüfen, ob reduzierte oder flexiblere Arbeitszeiten den Abschluss in drei Semestern befördern. "Schnellbesohlung hat noch nie Bestand gehabt," so der Studienfachberater. "Unser Angebot ist in aller Konsequenz berufsbegleitend ausgelegt und deshalb ganz gewiss auch sehr anspruchsvoll." Das kann auch Absolventin Lisa Halbig bestätigen, fügt aber gleich hinzu: "Ich konnte aus den Vorlesungen viel mitnehmen und habe den Stoff noch am gleichen Tag nachgearbeitet. So konnte ich den Zeitaufwand abends nach der Arbeit gering halten. In Verbindung mit meiner reduzierten Arbeitszeit war es dann kein Problem das Studium in drei Semestern abzuschließen." Rückblickend sei die Zeit „wie im Flug“ vergangen. Auch Daniel Landau hat seinen Abschluss bereits in der Tasche und kann das Studium an der Hochschule Koblenz weiter empfehlen: "In Koblenz gibt es eine große Auswahl an betriebswirtschaftlichen Schwerpunktfächern, das war für meine Entscheidung relevant. Es hat meinen Horizont erweitert." Wenn man die nötige Disziplin und Eigenverantwortung aufbringe, sei das Studium in der vorgesehenen Zeit gut zu schaffen.

Und wenn es doch mal nicht binnen 18 Monaten funktioniert? "Dann kann man auch je nach persönlichen Präferenzen die Studienzeit verlängern," beruhigt Mengen. Trotz allem bleibe der finanzielle und zeitliche Aufwand immer überschaubar. Und schließlich solle niemand verkennen: "Studien zeigen, dass sich höhere Qualifikationen über die Lebensarbeitszeit auszahlen. Die Hochschule Koblenz bietet also die Chance auf ein gewinnbringendes Investment." Wie gut das Angebot eines Aufbaustudiums für das VWA-Personal ankommt, zeigen die Bewerberzahlen: für das zweite Jahr haben sich gleich 19 Studierende eingeschrieben, die im Frühjahr 2019 ihren Bachelorabschluss an der Hochschule Koblenz erreichen werden.

Details zum Studium unter www.vwa-koblenz.de.

Die VWA - Überblick
Die VWA Koblenz hat derzeit rund 800 Studierende und weit über 6.500 Absolventen. Als eingetragener, gemeinnütziger Verein ist sie eine von fünf Akademien in Rheinland-Pfalz. Um am Puls der Zeit zu bleiben und den Bedürfnissen der Wirtschaft zu entsprechen, arbeitet die VWA eng mit Unternehmen der Region sowie mit der Hochschule Koblenz zusammen und bietet ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ein schrittweises Personalentwicklungskonzept.