Aktuelles Anti-Sexismus-Vortrag von Dr. Charlotte Diehl stieß auf gute Resonanz

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Mit dem Vortrag der Sozialpsychologin Dr. Charlotte Diehl zum Thema „Aufräumen mit Vorurteilen. Was man über Sexismus und sexuelle Belästigung aus der Forschung weiß“ startete die Kampagne gegen sexuelle Belästigung und Diskriminierung an der Hochschule Koblenz. Die Veranstaltung war mit knapp 40 Zuhörerinnen und Zuhörern aller drei Standorte der Hochschule sowie mit externen Gästen gut besucht.

Die Referentin beleuchtete in ihrem Vortrag verschiedene Facetten der Thematik sexuelle Belästigung. Neben der Darstellung, was genau unter den Begriffen sexuelle Belästigung und Sexismus verstanden wird, zeigte Diehl, in welchen Kontexten sexuelle Belästigung vorkommt. Es wurde deutlich, dass Formen von Sexismus und sexueller Belästigung sowohl im beruflichen Kontext als auch an Hochschulen und Universitäten vorzufinden sind.

Wie in dem Vortrag deutlich wurde, sind insbesondere Frauen von sexuellen Übergriffen betroffen. Gemäß der Vortragenden haben 60% aller befragten Frauen in Deutschland bereits sexuelle Belästigungen in verschiedenen sozialen Kontexten erlebt. Darüber hinaus thematisierte die Referentin verschiedene Mythen, die bezüglich sexueller Belästigung kursieren und die unter anderem dazu dienen, sexuelle Übergriffe zu verharmlosen. „Insgesamt ist festzuhalten, dass Formen sexueller Belästigung und Sexismus auch an Hochschulen nach wie vor weit verbreitet sind und dass die Folgen für die Opfer schwerwiegend sein können“, so Dr. Charlotte Diehl.

Mit der Kampagne „Wir sagen NEIN! zu jeder Form sexueller Belästigung und Diskriminierung“ will die Hochschule Koblenz ein Zeichen gegen Sexismus und sexuelle Belästigung setzen. Von Dezember 2017 bis Dezember 2018 werden im Rahmen dieser Kampagne verschiedene Veranstaltungen für alle Hochschulangehörigen stattfinden.