Aktuelles 3. MINT-Messe an der Hochschule Koblenz erfährt großen Zuspruch

This page is not available in English and displayed in German instead.

KOBLENZ. Mit einem bunten Programm rund um Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik öffnete die Hochschule Koblenz am RheinMoselCampus ihre Pforten für die 3. MINT-Messe. Neben der Möglichkeit, die drei MINT-Fachbereiche bauen-kunst-werkstoffe, Ingenieurwesen sowie Mathematik und Technik mit ihren zahlreichen Studiengängen, Laboren und Berufsmöglichkeiten kennen zu lernen, gab es auch viele unterschiedliche Spielangebote, Experimente und Mitmachaktionen rund um den Themenkomplex MINT. Die drei Hochschulstandorte RheinAhrCampus Remagen, WesterWaldCampus Höhr-Grenzhausen und RheinMoselCampus Koblenz boten im Foyer sowie in den Laboren und Vortragsräumen ein abwechslungsreiches Programm. Das nutzten nicht nur Hunderte Schülerinnen und Schüler aus der Region, auch aus dem angrenzenden Nordrhein-Westfalen waren „MINTeressierte“ an den RheinMoselCampus gereist.

  • MINT-Messe

    Hochschulen

  • MINT-Messe

    Hochschulen

  • MINT-Messe

    Hochschulen

  • MINT-Messe

    Hochschulen

  • MINT-Messe

    Hochschulen

  • MINT-Messe

    Hochschulen

  • MINT-Messe

    Hochschulen

  • MINT-Messe

    Hochschulen

  • MINT-Messe

    Hochschulen

.mHDie MINT-Messe wird seit 2015 einmal jährlich im Rahmen der an der Hochschule Koblenz gestarteten Initiative „MINTeressiert?! Jetzt Zukunft studieren!“ im Wechsel an den Standorten Koblenz und Remagen angeboten und soll junge Leute zu einem Studium in diesen zukunftsweisenden Branchen motivieren. Prof. Dr. Kristian Bosselmann-Cyran, Präsident der Hochschule Koblenz, freute sich sehr über die große Resonanz auf diese Veranstaltung. „Dieses Informationsangebot bietet Schülerinnen und Schülern wichtige Orientierung bei der Studien- und Berufswahl. Mit unserem breitgefächerten Studienangebot im MINT-Bereich, das unseren Absolventinnen und Absolventen hervorragende Perspektiven auf dem Arbeitsmarkt ermöglicht, leisten wir einen wertvollen Beitrag zur Fachkräftesicherung“, betont Bosselmann-Cyran.

Bei Mitmachaktionen und Vorführungen an den Messeständen, in Vorträgen oder in den unterschiedlichsten Schnupperlaboren konnten Schülerinnen und Schüler überprüfen, ob ein mathematisches oder technisches Studium die richtige Wahl wäre. So bastelten sie zum Beispiel an den offen zugänglichen Aktionsständen Spektroskope selbst, probierten 3D-Druck aus und unternahmen sogar virtuelle Achterbahnfahrten. Hier erlebten sie die MINT-Welt hautnah: Wie sieht ein Roboterarm von innen aus? Warum dreht sich ein Fassbrausemotor? Wie funktioniert eine Wärmebildkamera? Warum wird ein Licht- und Rasterelektronenmikroskop im Maschinenbau eingesetzt? Auch das FormulaStudent-Team der Hochschule Koblenz war mit seinem Boliden vor Ort und informierte über das studentische Rennsportprojekt. ThyssenKrupp Rasselstein warb mit einem mechatronischen Projekt für den Einstieg in die MINT-Arbeitswelt.

Mentorinnen des von der EU und der Landesregierung geförderten Ada-Lovelace-Projektes zeigten nicht nur an ihrem Stand, warum MINT insbesondere für Frauen eine hervorragende Wahl ist. In zwei komplett ausgebuchten Workshops konnten rund 40 Mädchen die „Lizenz zum Löten“ erwerben. Darunter saß auch die Mathematik- und Französischlehrerin Susanne Weiß, die gemeinsam mit 13 Schülerinnen der Kooperativen Gesamtschule Kirchberg ebenfalls einem leuchtenden Diodenmännchen zum Leben verhalf. „Wir sind gerade MINT-EC-Schule geworden und wollen unsere Bemühungen in diesem Bereich verstärken“, so Weiß, „die MINT-Messe der Hochschule Koblenz hat ein sehr vielfältiges Angebot – wir waren bestimmt nicht zum letzten Mal hier.“ Die Gruppe aus dem Hunsrück besuchte auch den beliebten Ada-Lovelace-Workshop „Roberta – Mädchen programmieren Roboter“.

Auch in den anderen anmeldepflichtigen Workshops Schnupperlaboren zählte das praktische Erleben: Unter anderem wurden in der Elektro- und Informationstechnik Elektromotoren und Lauflichter gebaut und im Hochspannungslabor Blitze erzeugt. Im Straßenbaulabor durften die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Asphalt herstellen. Interessante Einblicke erlaubten auch das Umweltlabor, das Thermodynamiklabor, die Modellwerkstatt und weitere spannende Orte des RheinMoselCampus.
 
In Vorträgen oder an den Infoständen der Servicestellen konnten sich Studieninteressierte genauer über die einzelnen Fachrichtungen, deren Zugangsvoraussetzungen und vieles mehr informieren. Viele Lehrkräfte, die ihre Klassen auf die MINT-Messe begleitet hatten, nutzten die Gelegenheit, im eigens dafür eingerichteten „Lehrerzimmer“ bei Getränken und Snacks mit Lehrenden und Mitarbeitenden der Hochschule Koblenz ins Gespräch zu kommen.